Schafstädt (tza) l Im Viertelfinale des Landespokals waren die Landesliga-Kegler des SV Eintracht Gommern am Sonnabend chancenlos. Die Blau-Gelben verloren beim Sechsten der Landesliga Süd, dem SV Germania Schafstädt, überdeutlich mit 1:7 Mannschaftspunkten (MP) und 3066:3286 Kegeln.

Einzig Teamchef Sören Schulze (2:2; 562:558) konnte in die Phalanx der Bahnrekord spielenden Gastgeber einbrechen und seinen MP holen. Alle anderen Gommeraner hatten keine Chance auf ihren Punkt. Die Gastgeber nutzten ihren Heimvorteil mit den für die Eintracht-Spieler oft zu glatten Kugeln und den Eigenarten der einzelnen Bahnen perfekt aus. Während Bernd Staeck (1:3; 518), Andreas Arndt (2:2;515) und Thomas Zander (1:3; 503) ohne wirklich zu überzeugen wenigstens noch die 500er Marke übertrafen, bekamen Bernd Löhnert (1:3;494) und "Ersatzmann" Kay Maß (1,5:2,5; 474) keine zufriedenstellenden Ergebnisse zustande.

"Das es hier schwer werden würde, hatten wir ja schon vorher geahnt. Aber dass wir so eine Klatsche kriegen, hatten wir dann doch nicht erwartet", resümierte ein nur mit dem eigenen Ergebnis zufriedener Mannschaftskapitän. "So haben wir aber wenigstens Anfang Mai genügend Zeit, uns beim Umbau unserer Kegelanlage einzubringen", blickte Schulze sarkastisch auf das verpasste Finalturnier am Wochenende vom 2./3. Mai in Schönebeck voraus.