Biederitz (ihe/ahf) l Der Biederitzer Handballnachwuchs hielt sich am vergangenen Wochenende schadlos. Die männliche D-Jugend gewann das Derby bei der JSpG Gommern/Möckern und die männlichen E-Junioren punkteten beim Schlusslicht BSV Magdeburg II. Die weibliche E-Jugend wahrte mit einem Heimsieg im Verfolgerduell gegen den HSV Magdeburg ihre Titelchancen.

Nordliga, mJD

JSpG Gommern/M. -

Eiche Biederitz 21:29 (9:16)

Nach ausgeglichener Anfangsphase übernahmen die Gäste das Zepter und zogen zum 8:2 davon. Beeindruckend an dieser Leistung war, dass die eigentlich körperlich unterlegenen Biederitzer ihre Nachteile gegenüber der JSpG spielerisch wettzumachen wussten. Beim 16:9 zur Halbzeit war bereits eine Vorentscheidung gefallen. "Beeindruckend wie wir hier aufgetreten sind", befand der Biederitzer Verantwortliche Oliver Wohl nach der Partie.

Biederitz: Ritter - Jagarzewski (1), Exner (4), Schneider (3), Oberwinter (2), Steinweg (4), Hartmann (5), Steiger (6), Urban (1), Groß (3), Anderson, Kurpios

Nordliga, mJE

BSV Magdeburg II -

Eiche Biederitz 2:25 (5:39)

Die Gäste starteten konzentriert und legten einen 8:0-Lauf hin. Gute, ballbezogene Abwehrarbeit und schnelles Umkehrspiel sowie ein konzentrierter Torabschluss waren der Grundstein für eine gute erste Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel glänzten die Gäste immer noch in der Deckung, ließen offensiv jedoch zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Nach 30 Minuten war dann auch zu spüren, dass die Kräfte aufgrund der wenigen Wechselmöglichkeiten schwanden. "Pflichtaufgabe gelöst", so der kurze Kommentar der Biederitzer Bank.

Biederitz: M. Beres (1), Rieger - Warnecke (2), L. Hesse (12), K. Beres (3), O. Beres, Maffert (7), Hammecke (10), Scholz (4)

Nordliga, wJE

Eiche Biederitz -

HSV Magdeburg 18:12 (7:6)

Die Treffkorn-Schwestern Emilia und Finnja waren mit jeweils sieben Toren beste Schützen beim Sieger. In der ersten Halbzeit bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe, sodass die Gastgeber nur mit einer knappen 7:6-Führung in die Kabinen gingen. Nach Wiederbeginn konnte sich der SVE-Nachwuchs, aufbauend auf eine starke Torhüterleistung von Jolin Dettmer und einer hochkonzentrierten Abwehrarbeit, nach einem 7:9-Rückstand mit 13:9 absetzen. So war dann auch der 18:12-Endstand in dieser Höhe völlig verdient. Mit dem Sieg im Verfolgerduell ist der SVE zwei Spieltage vor Saisonende nun einziger ernsthafter Jäger des Tabellenführers TuS Magdeburg.

Biederitz: Grunert, Dettmer - Hofmann, Paech, Ribbert (1), Schnell (1), Besecke, E. Treffkorn (7/1), Rosenau (1), Northe, Trowe, Neuendorf (1/1), F. Treffkorn (7)