Magdeburg/Biederitz (ihe/ahf) l Mit einem ungefährdeten 32:27 (15:11)-Auswärtserfolg beim BSV Magdeburg II haben sich die Verbandsliga-Handballer des SV Eiche Biederitz bereits vorzeitig eine Medaille gesichert. Ob es Silber oder Bronze wird, entscheidet sich am letzten Spieltag im Heimspiel gegen den FSV Magdeburg.

In der ausgeglichenen Anfangsphase kamen die personell geschwächten Biederitzer nur schwer in die Gänge. Nach der 3:2-Führung des BSV II drehten jedoch die Gäste den Spieß mit drei Toren in Folge zum 5:3 um. Aus einer sich stabilisierenden Deckung heraus gelangen dem SVE nun wiederholt viele einfache Treffer, aber auch im Positionsangriff gingen die Werkmeister-Schützlinge diszipliniert und hochkonzentriert zur Sache. Die starke Deckungsformation mit einem guten Andreas Wichmann zwischen den Pfosten war schließlich der Grundstein für die verdiente 15:11-Halbzeitführung.

Auch nach Wiederbeginn drückten die Gäste der Partie ihren Stempel auf. Viele Treffer wurden über die zweite und dritte Welle erzielt und die Abwehr arbeitete nach wie vor in souveräner Manier. Beim Stand von 24:16 war die Frage nach dem Sieger längst geklärt und auch die offensive Abwehrarbeit der Magdeburger brachte die Biederitzer nicht aus dem Konzept. In dieser Phase ragte besonders Rene Schnetter heraus, der immer wieder Lücken für seine Mannschaft schuf. Davon profitierte in erster Linie der siebenfache Torschütze Max Wiedon, der mit seiner Spielfreude und Beweglichkeit beeindruckte. Auch der inzwischen im Kasten stehende Max Wetzel stand seinem Vorgänge in nichts nach und entschärfte einige Würfe.

"Eine geschlossen starke Vorstellung der Mannschaft, aus der sowohl Max Wiedon, Rene Schnetter und beide Schlussmänner herausragten", meinte der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister zufrieden.

Biederitz: Wetzel, Wichmann - Peters (5), Schnetter (1), Große (4), Bretschneider (12/4), Freistedt (3), Steinweg, Wiedon (7), Enke, Werkmeister, Wilken