Gommern (vwo/ahf) l Das Restprogramm in der Fußball-Landesklasse beinhaltet für den SV Eintracht Gommern nur Magdeburger Mannschaften. Los geht es morgen ab 15 Uhr mit dem Heimspiel gegen den HSV Medizin. Fünf Partien bleiben der Elf von Trainer Thomas Wilke, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen, doch dafür muss ein Heimsieg gegen den Tabellendritten her.

Dieses Unterfangen wird allerdings nicht nur angesichts des Gegners schwer. Zuletzt machte sich die Eintracht selbst ein bessseres Ergebnis zunichte. Zu groß waren die Schwankungen innerhalb der Partien gegen Zerbst (1:2) und Neuenhofe (3:4). Dennoch ist den Gastgebern der Kampfgeist nicht abzusprechen, lediglich die Konzentration muss über 90 Minuten hoch bleiben.

Mit den Landeshauptstädtern des HSV kommt jedoch kein leichter Gegner nach Gommern, spielt der Neuling in der Landesklasse, Staffel II, doch bislang eine beeindruckende Saison. Aus den vergangenen fünf Partien verließ die Medizin-Elf lediglich einmal den Platz als Verlierer. Dabei kann die Defensive durchaus als Prunkstück benannt werden, denn die Magdeburger haben hinter Kleinmühlingen/Zens die beste Abwehr der Liga, mussten gerade einmal 21 Gegentreffer hinnehmen.

Mit 38 Treffern haben die Ehlestädter zwar fast so oft getroffen wie die morgigen Gäste (40), doch die Defensive ist die große Schwachstelle der Hausherren. Bereits 61-mal mussten die SVE-Keeper hinter sich greifen. Nur Gnadau und die Fortuna-Reserve haben mehr Gegentore kassiert. Um aber noch eine Chance auf den Ligaverbleib zu haben, muss die Eintracht morgen punkten.

Es fehlen: Björn Wehling (langzeitverletzt), Sebastian Woche (Arbeit), Tom Sindermann, Sebastian Simon, Muja Avdyli (alle angeschlagen) - k.A.; SR: Jens Becker (Piesteritz), Ronny Plenz, Dirk Lademann; Hinspiel: 0:3