Biederitz (ihe). Am 19. Spieltag der Handball-Verbandsliga gastiert Eiche Biederitz (7., 19:17-Zähler) morgen um 18 Uhr beim Tabellenschlusslicht HSV Haldensleben II (9:27).

Natürlich haben die Einheimischen die Rolle des Underdogs inne. Dass die Biederitzer jedoch mit einer gehörigen Portion Respekt Richtung Haldensleben fahren, hat mehrere Gründe. Zum einen ist da die eigene Leistung, die am letzten Sonnabend bei der Heimniederlage gegen den Magdeburger SV 90 ein weiteres Mal viele Wünsche offen ließ. Zum anderen ist da ein Kontrahent, der trotz der roten Laterne längst wieder Blut im Abstiegsrennen geleckt hat.

Die Reserve des HSV kam mit ganzen drei Pluspunkten aus der Hinrunde, um mit Beginn der Rückspiele deutlich auf sich aufmerksam zu machen. Den mit Sicherheit letzten Kick haben sich die HSV-Handballer mit dem 25:24-Auswärtserfolg am letzten Wochenende beim SV Oebisfelde II geholt. "Wir haben uns noch längst nicht aufgegeben", war vom HSV-Torhüter Christoph Schulz zu erfahren.

Für die Biederitzer, die das Hinspiel relativ glanzlos mit 30:23 gewannen, wird es darum gehen, wieder an die Leistungen aus den Begegnungen gegen Möckern und Westeregeln anzuschließen. "Da haben wir wie zuletzt gegen den MSV 90 die letzte Konsequenz in Angriff und Deckung nicht vermissen lassen", merkte der Biederitzer Trainer Stefan Quensell rückblickend kritisch an.