#NULL#Burg (bkö). Was macht man als Vorruheständler, Neu-Rentner oder gestandener Senior, wenn man sich entschließt, in körperlicher Bewegung zu bleiben? Man versucht sich sportlich, zum Beispiel mit Volleyball unter Seinesgleichen. Zu diesem Zweck finden sich jede Woche donnerstags ab 20 Uhr zwölf Freizeitsportler in der Sporthalle Burg-Süd zusammen.

Stefan Kiel, der die Fäden des Vereins zusammenhält, erinnert sich an die Anfänge: "Sie wurde 1978 von Lehrern auf die Beine gestellt. Spielstätte war damals schon die Schulturnhalle", erläutert er.

Der älteste Volleyball-Freizeitsportler zählt stolze 77 Jahre. Rudi Dreier heißt er, leicht im Alter von Egon Flügge gefolgt, der nur wenig jünger ist.

Vor 16 Jahren, exakt am 9. Februar 1995, gaben sie ihrem Hobbyclub einen Namen. "Südsplitter" nannten sie sich und ließen ein Dutzend T-Shirts mit dem Titel bedrucken. "Genau weiß es keiner mehr, warum die Wahl auf ¿Südsplitter\' fiel. Der Name sollte klar machen, wo unsere sportliche Heimstätte zu finden ist", versucht sich Stefan Kiel zu erinnern.

Wenn die Absicht besteht, sich wöchentlich aus Freude am sportlichen Spaß zu treffen, um den Körper fit zu halten, dürfte nicht überraschen, dass die Südsplitter nicht in Punktspieltabellen zu finden sind. "Trotzdem scheuen wir uns nicht vor Vergleichen mit anderen Volkssportmannschaften. Wir hatten in zurückliegender Zeit an einem Turnier in Stegelitz teilgenommen und waren gegen die Niegripper angetreten", erzählt Kiel.

Somit gäbe es kein Match mit den "Profis" des BVC 99. Das sei an dieser Stelle erwähnt, da die erste bis dritte Mannschaft des Burger Volleyballclubs sich am Donnerstag mit dem Südsplittern die Hallenfläche teilen. "Nicht schlecht für uns, da wir ab und an rüberschielen können, um Tricks am Netz ablauschen zu können", meint Kiel lachend.

"Wir würden uns über einen Zuwachs von drei bis vier Mitmachern freuen", wirbt Stefan Kiel. Geschlecht und Alter seien egal, wird nachdrücklich betont. Dass das Vereinsleben nicht zu bierernst abläuft, zeigt, dass sich auch außerhalb der Halle getroffen wird. Zweimal im Jahr gibt es beispielsweise ein Grillfest und Kegeln werde auch gegangen, fügt Kiel hinzu.