Biederitz (ihe). Die Verbandsliga-Handballer des SV Eiche Biederitz sind am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn BSV 93 Magdeburg II nicht über ein 29:29 (13:13) hinausgekommen. Sören Große steuerte vor 80 Zuschauern allein 17 Treffer bei.

Die Biederitzer erwischten den besseren Start und gingen mit 3:1 in Führung. Die Olvenstedter glichen zwar kurze Zeit später zum 4:4 aus, sahen sich jedoch danach wieder mit 4:6 im Hintertreffen. Die nächste Aufholjagd nutzte der BSV dann sogar zur eigenen Führung (7:6), verlor diese aber schnell wieder, da Große (2) und Matthias Delius zum 9:7 einnetzten. In der Folge waren es die vielen individuellen Fehler der Hausherren, die dem Gast in die Karten spielten. Dieser nutzte die Defizite und holte sich beim 10:9 erneut die Führung zurück. Die SVE-Männer verstanden es auch nach einem 13:11 (27.) nicht, mit einem Vorsprung in die Kabinen zu gehen. Nicht unverdient gelang so den Gästen der verdiente 13:13-Ausgleich.

Nach dem Wechsel liefen die Biederitzer zunächst einem 14:16-Rückstand hinterher, egalisierten diesen aber zum 16:16. Dennoch bestimmte der Gast aus der Landeshauptstadt im weiteren Verlauf die Szenerie und spielte sich einen Vorsprung (19:17, 22:20, 23:21) heraus. Eine starke Phase nutzten die Einheimischen dann zum 23:23-Ausgleich und kurze Zeit später sogar zum 25:23. Dies war vor allem auf Großes an diesem Tag sichere Hand zurückzuführen. Beim 26:24 und 27:25 hatten die Biederitzer dann wiederholt die Möglichkeit, der Führung vorentscheidenden Charakter zu verleihen, doch wieder schlichen sich individuelle Fehler ein. So schafften die Olvenstedter, die in Robert Jander mit sieben Toren ihren besten Schützen hatten, nicht nur den 27:27-Ausgleich, sondern gingen nach dem 28:28 sogar in Führung. Am Ende konnten die Biederitzer dann sogar von Glück sprechen, dass sie mit dem Ausgleich zum 29:29-Endstand wenigstens einen Zähler in der Ehlehalle behalten konnten.

"Wir haben uns wiederholt Unkonzentriertheiten erlaubt, die uns schließlich diesen einen Zähler gekostet haben. Zum Schluss mussten wir gar darum bangen", zeigte sich der Biederitzer Coach Stefan Quensell nach der hart umkämpften, aber nie unfair geführten Partie unzufrieden.

Eiche Biederitz: Meyer - Delius (2), Thielicke (2), Schnetter (1), Pflug, Hebestreit, Große (17/8), Blumberg (4/2), Nowatschek (1), Werkmeister (2), Freistedt, Peters, Wolff