Im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Nord der Frauen kam die SpG Gerwisch/Lindenweiler (3.) am Sonntag beim Vierten Eintracht Walsleben nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Der Abstand zum Spitzenplatz, den weiter Grün-Weiß Süplingen innehat, beträgt nunmehr fünf Punkte.

Gerwisch (gbl). Die Gäste, die nach wie vor auf Franziska Thiem verzichten müssen, agierten beim Verbandsliga-absteiger sehr offensiv und selbstbewusst. Von Beginn an entwickelte sich ein munteres und zuschauerfreundliches Spiel. Beide Teams setzten spielerische Akzente und überzeugten auch kämpferisch.

Die erste Unaufmerksamkeit der Stier-Schützlinge wurde nach einem Eckball durch Breitkopf mit dem 0:1 bestraft (21.). In Folge startete die SpG immer wieder gefährliche Konter und war bei einem straffen Schuss von Josefine Lieske dem Ausgleich nahe (31.). Als die bis dahin stark agierende Nicole Kassner verletzungsbedingt ausscheiden musste (36.), ließ sich das Team kurzzeitig im eigenen Strafraum einschnüren.

Auch im zweiten Durchgang spielten die Gäste mutig nach vorn. Stets musste der Gegner im Auge behalten werden, um nicht den zweiten Treffer zu kassieren. Nancy Weingut erzielte schließlich nach Zuspiel von Saskia Köppe das 1:1 (73.). Nun wollten sie mehr und drängten auf das gegnerische Tor. Walsleben nutzte die sich bietenden Räume und ging mit 2:1 durch Heinrichs in Führung - die Partie schien entschieden. Doch in der Schlussminute bäumte sich das Team nochmals auf, Josefine Lieske donnerte den Ball zum umjubelten Ausgleich in die Maschen.

In einer homogenen Mannschaft zeichneten sich Torfrau Maria Schmidt, Ina Hübenthal sowie Sandra Ruthsch besonders aus. Trainer Achim Stier bemerkte, dass der Punktgewinn verdient war, wobei auch beide Mannschaften hätten gewinnen können.

SpG Gerwisch/Lindenweiler: Schmidt - Weinreich, K. Duda, Strunk, Neuber (64. Köppe), Lieske, Ruthsch, A. Duda, Kassner (36. Hübenthal), Stier, Weingut