Güsen (okr). Sportlich im Soll, organisatorisch warten noch viele Aufgaben: Der Güsener HC blickte bei seiner Mitgliederversammlung am Freitagabend insgesamt positiv auf das vergangene Jahr zurück. "Die Mitgliederzahlen konnten konstant gehalten werden. Auch unsere Handballmannschaften haben überzeugt", sagte der 1. Vorsitzende Raimer Franz, der seit einem Jahr den Verein führt.

In dieser Zeit konnte auch die Abteilung Handball des GHC stabile Leistungen vorweisen. Alle Teams errangen den Klassenerhalt. Dies galt für die erste Mannschaft in der Sachsen-Anhalt-Liga ebenso wie für die "Zweite", die sich nach dem Aufstieg in der 1. Nordliga behaupten konnte. Auch der Nachwuchs nehme eine gute Entwicklung. In diesem Zusammenhang ehrte der Vorsitzende Gisela Lux, die als "Mädchen für alles" wichtige ehrenamtliche Arbeit für den Verein leiste.

Dass diese vonnöten ist, um den Trainings- und Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, wurde anschließend deutlich. Bislang übernahmen die Kraftsportler des GHC bei Heimspielen der Handballer den Kassier- und Ordnungsdienst. "Sie können die Tätigkeit nach vielen Jahren nicht mehr übernehmen", sagte Abteilungsleiter Michael Hoffmann. Für sie und den Posten des Hallensprechers werden noch Nachfolger gesucht.

Ehrenamtliches Engagement ist auch in den kommenden Wochen wieder gefragt. Der Güsener HC will seinen Beitrag zur 100-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde leisten und sich am Festumzug am 28. Mai beteiligen.

Zum Abschluss der Sitzung, die seitens der Mitglieder nur eine mäßige Resonanz aufwies, zog Erich Ruff für die Abteilung Tischtennis eine positive Bilanz. Die erste und die zweite Mannschaft machten den Titel in der Kreisliga Nord unter sich aus (erster und zweiter Platz), werden aber wohl auf einen Aufstieg in die Kreisoberliga verzichten.