Güsen (okr). Klassenerhalt (fast) gesichert, nun kann locker aufgespielt werden: Nach dem starken 34:29- Heimsieg gegen die SG Lok Schönebeck können die Handballer des Güsener HC eigentlich schon für die nächste Saison planen. Drei Spieltage vor Ende der Saison hat der Neuntplatzierte (18:24) der Sachsen-Anhalt-Liga sechs Zähler Vorsprung auf den Elften Jessener SV.

"Die Sache ist durch, zumal ich gehört habe, dass Jessen sein Team zurückzieht", sagte GHC-Trainer Eric Steinbrecher. Gleichwohl sind seine Jungs "motiviert genug", um in den verbleibenden Partien "vier von sechs Punkten zu holen".

Ob dies bereits am Sonntag (16 Uhr, Bus fährt 14 Uhr in Güsen ab) beim BSV 93 Magdeburg (4.) gelingt, ist fraglich. "Die haben schnelle Leute, spielen ein 4-1-1-System, da müssen wir aufpassen", so der Coach, der vor Torjäger John Bade warnt.

Gleichwohl sieht Steinbrecher sein Team nicht chancenlos, konnte es doch dem Favoriten im Hinspiel ein Remis abringen. "Wenn wir 50 Minuten lang mithalten, ist vielleicht etwas drin", so der Trainer, der morgen nur auf Sebastian Geue (Beruf) verzichten muss. Aus der zweiten Mannschaft rückt Toni Richter nach.