Gräfenhainichen (tza). Trotz einer ordentlichen Mannschaftsleistung konnten die Landesliga-Kegler von Eintracht Gommern am Sonnabend in Gräfenhainichen nicht gewinnen. Die bisher daheim sieglosen Gastgeber überflügelten die Blau-Gelben im Schlussspurt mit 4 938:4 895 Kegel.

Für die blamable Heimniederlage der Vorwoche wollten sich die Gommeraner in Gräfenhainichen rehabilitieren. Der Startblock der Gäste legte entsprechend schon 62 Kegel zwischen sich und die Gräfenhainicher. Allerdings hatten Jens Bich (811) und vor allem Teamchef Sören Schulze (828) gehofft, bessere Ergebnisse zu erreichen. Burkhard Adler (822) und Manfred Maruschke (755) verloren erst zum Ende ihrer Begegnung die Linie.

In der Mitte sollte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden. Dies gelang allerdings Andreas Arndt (805) und Bernd Löhnert (812) gegen Robin Goldacker (799) und Andy Maul (846) nicht. Beide Gommeraner trafen nur auf ihrer jeweils letzten Bahn ordentlich.

So war das Unterfangen für die Blau-Gelben Schlussspieler bei nur 34 Kegeln Vorsprung fast von Beginn an kaum realisierbar, den Auswärtssieg nach Hause zu bringen. Schließlich war Udo Wrubel (819) und Bernd Staeck (820) bewusst, dass mit Holger Weiss (875) und Mario Mayer (841) die besten Spieler der Gastgeber gegen sie antraten. So schmolz der Vorsprung von Bahn zu Bahn und bereits zur Hälfte des Schlussdurchgangs war klar, dass die Gommeraner dem Ansturm der Gräfenhainicher nicht würden standhalten können.

So verlor die Schulze-Truppe trotz konstanter Teamleistung zum zweiten Mal in Folge – dieses Mal, weil der Ausreißer nach oben fehlte. Nun heißt es für die Eintracht, die beiden Niederlagen schnell abzuhaken, denn bereits am kommenden Sonnabend wartet im Landespokal ab 13 Uhr in der "Gommeraner Kugel" mit dem Schönebecker SV ein harter Brocken. Gegen den Verbandsligisten geht es um den Einzug ins Finalturnier im Mai in Schönebeck.