Mit einem dreitägigen Handball-Wintercamp brachte die Abteilung Handball des SV Eintracht Ende vergangener Woche die Ferienkinder in Gommern reichlich auf Trab. Dabei waren alle Kinder mit Eifer und jeder Menge Spaß bei der Sache.

Gommern (hjg). Von wegen Ferien und vor dem Computer sitzen. Die Handballer aus Gommern hatten eine tolle Alternative, nämlich Sport treiben. Mit 26 Anmeldungen traten Eltern und Kinder den Beweis an, dass Sport offenbar doch die schönste Nebensache der Welt ist.

So waren die Übungsleiter an drei Tagen vor die Aufgabe gestellt, durch abwechslungsreiche und interessante Übungen dem Bewegungsbedürfnis der Schülerinnen und Schüler Rechnung zu tragen. Beweglichkeit, Koordination, Geschicklichkeit und spezifische Handballübungen wurden in verschiedensten Variationen geübt. Die Kinder durften Angst haben und Fehler machen – das war neu. Aber aus dieser Ausgangsposition wurde ein Fortschritt erzielt, den die Übenden sich selbst als Ziel gestellt hatten. So mutierte beispielsweise die ungeliebte Sprossenwand fast zum Lieblingsgerät.

Am dritten Tag wurde das Wintercamp seinem Namen mehr als gerecht. Neben den Sprüngen von der Gommeraner "Schattenberg-Schanze" stand Biathlon auf dem Trainingsplan: Skilaufen auf Scheuerlappen und Zielwerfen mit dem Handball machten mächtig Spaß. Emotionaler Höhepunkt war die Teilnahme an den Ligaspielen des Gommeraner Herrenteams, wobei die Knirpse ihren Lieblingsspieler der "Ersten" als Auflaufkinder begleiten durften.

Die Abteilungsleitung dankt den Eltern Anja Jassmann und Antje Erdmann, den Aktiven Marcus Sindermann und David Koch, sowie den Übungsleitern Sven Wolter, Alfred Falk und Hans-Joachim Gnensch für ihr tolles Mitwirken.