Gommern (jha). Heute kommt es um 16 Uhr in der Magdeburger Sporthalle am Lorenzweg zum Aufeinandertreffen der beiden Handball-Verbandsligisten Eintracht Gommern und Post SV Magdeburg.

Der Tabellenführer aus der Landeshauptstadt, der erst in der vergangenen Saison wieder in die zweithöchste Spielklasse Sachsen-Anhalts aufstieg, spielt eine überaus erfolgreiche Saison. Im Rückraum verfügen die Stadtfelder über große und körperlich starke Spieler, die auch in der Deckung ihre Vorzüge haben. Im schnellen Rechtsaußen Christopher Ebert (112 Saisontore) haben die Schützlinge von Trainer Ronald Kampe ihren torgefährlichsten Spieler.

Auf der anderen Seite spielt Eintracht Gommern als Aufsteiger eine ebenso erfolgreiche Saison. Auf Rang drei in der Tabelle angekommen, könnte schon fast von einem Spitzenspiel die Rede sein. Noch vor zwei Jahren kam es in der 1. Nordliga zu diesem Top-Match, als Post den damaligen Aufstieg für sich entschied.

In der aktuellen Saison sorgte Gommern gerade in der Rolle des Außenseiters oft für eine Überraschung. Dass dieses Vorhaben an diesem Wochenende schwerer denn je wird, ist auch der Tatsache der Verletzungsausfälle geschuldet. Trainer René Schaarschmidt sagte vor dem Spiel: "Schon wie in der Hinrunde haben wir einige Verletzungssorgen. Neben Falco Herbst und Paul Schrader muss ich nun auch auf Michel Ehrke verzichten."