Karith (bbu). Der Karither SV hat am Sonnabend in der Fußball-Kreisliga Süd seinen bisher höchsten Saisonsieg eingefahren. Beim SV 90 Wörmlitz gewann der KSV mit 5:0 (3:0).

Die Hausherren – noch mit Blick zur Tabellenspitze – begannen couragiert und hatten auch die ersten Möglichkeiten. Doch der KSV hatte das Glück auf seiner Seite. In der 18. Minute versuchte es Tobias Ölschläger mit einem Schuss aus 20 Metern und traf zur 1:0-Führung. Der Wörmlitzer Schlussmann Fabian Kühne machte dabei keine gute Figur. Die Gastgeber ließen sich aber nicht schocken und rannten weiter an. Ölschläger versuchte es nach einer halben Stunde noch einmal mit einem Schuss von der Strafraumgrenze und auch der saß – 2:0 (30.). Wörmlitz-Trainer Peter Kollek reagierte und wechselte den Torwart. Die Gäste blieben bei ihrer Taktik und verteidigten geschickt den Vorsprung. In der 40. Minute brachte ein Konter die Vorentscheidung. Mike Glomb bediente Christian Diekmann auf der linken Seite und dieser traf zum 0:3.

Nach der Pause versuchten die Gastgeber noch einmal alles, doch scheiterten sie zum einen am eigenen Unvermögen vor dem Tor oder an der KSV-Defensive, so auch, als Glomb in der 55. Minute auf der Linie klärte.

Nach rund einer Stunde startete der KSV einen weiteren Konter. Diekmann schickte Andreas Jassmann auf der rechten Seite auf die Reise und dessen Eingabe musste Chris Hanke nur noch zum 0:4 über die Linie drücken (60.).

Den Schlusspunkt in einem sicherlich nicht schönen, aber für den KSV überaus erfolgreichen Spiel setzte wieder Ölschläger, der in der 85. Minute eine Eingabe von Jassmann in den Winkel schoss und damit seinen ersten Dreierpack für den KSV erzielte. Die Gäste bestachen durch eine geschlossene, kämpferische Mannschaftsleistung. Neben dem Kantersieg gelang es zudem, die eigene Serie weiter auszubauen. In der Rückrunde bleiben die Karither weiterhin ohne eine Niederlage.

SV 90 Wörmlitz: Kühne (Weinmann) – Schütze, Teske, Litte, Rudolph, Schallnas, Busse, Seidler, Kollek, Ohle, Schneidelhauer (Strobeck)

Karither SV: Schindler – Röder, Cl. Burow, Bernau, Engelhardt, D. Lerche (Melle), Glomb, Ölschläger, K. Maletzki (Hanke), Jassmann, Diekmann (Hagendorf)