Güsen (okr). Nach der zweiwöchigen Spielpause kommt es für Handball-Sachsen-Anhalt-Ligist Güsener HC heute ganz dick: Der Tabellenzehnte gastiert beim Tabellenführer SV Wittenberg/Piesteritz. "Wir haben in Wittenberg noch nie einen Blumentopf geholt. Die sind mit ihrer Kulisse zu Hause eine Macht", sagte Trainer Eric Steinbrecher.

Zumal sich die Kontrahenten seit dem letzten Aufeinandertreffen, als der GHC im Hinspiel die Grün-Weißen überraschend mit 35:29 bezwang, unterschiedlich entwickelt haben. Wittenberg stürmte in der Rückrunde an die Spitze, Güsen musste sich nach unten orientieren. "Insofern ist die Favoritenrolle klar verteilt. Wir haben nichts zu verlieren, können unverkrampft auftreten", sagte der Coach.

Er studierte unter der Woche mit seinen Rückraumakteuren Angriffsvarianten ein. "Vor allem gegen 5-1-Deckungen haben wir uns zuletzt schwer getan, das muss besser werden", forderte Steinbrecher, der arbeitsbedingt selbst nicht nach Wittenberg reisen kann. Zudem fallen Jörg Salomon und Sebastian Geue aus.