Frankfurt/Burg (kpa). Knapp 3000 Paare gingen kürzlich in Frankfurt am Main beim alljährlichen großen Tanzturnier "Hessen tanzt" an den Start. Vom TSC Blau-Gold Burg nahmen Oliver Klepsch/Jennifer Woska und Pierre Pachulla/Catharina Plettau die lange Fahrt in Kauf, um sich der teils internationalen Konkurrenz zu stellen. Und um es vorweg zu nehmen: Sie meisterten ihre Aufgabe bravourös.

Am ersten Turniertag, dem Sonnabend, wurde es für die Burger in der Sektion der Standardtänze ernst. Insgesamt 76 Paare waren in der Klasse HGR A gemeinsam mit Pierre und Catharina am Start. Oliver und Jennifer standen mit weiteren 54 Paaren, darunter auch den amtierenden Weltmeistern, Benedetto Ferruggia/Claudia Köhler, in der Sonderklasse auf der Fläche. Beide Burger Paare waren angesichts der hochrangigen Konkurrenz vor dem Start sehr aufgeregt.

Nur 48 Paare hatten nach der ersten Runde die Möglichkeit, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Die Leistungen der einzelnen Paare lagen teils sehr dicht beeinander, so dass die Wertungsrichter um ihre Aufgabe wohl wahrlich nicht zu beneiden waren.

Oliver und Jennifer fehlte in ihrer Klasse lediglich ein Kreuz für die nächste Runde. Trotzdem konnten sie mit dem erreichten Ergebnis sehr zufrieden sein.

Für Pierre und Catharina war der Start in der HGR A "Neuland", denn sie standen nach ihrem Aufstieg im letzten Jahr zum ersten Mal in dieser Klasse auf dem Parkett. Dass sie dabei einige Paare hinter sich lassen konnten, war ein Erfolg für die beiden.

Am Abend starteten Pierre und Catharina dann noch in den lateinamerikanischen Tänzen. Auf der Startliste standen stolze 130 Paare. Die Burger hatten sich das Ziel gesetzt, die "Hunderter-Grenze" zu unterschreiten. Es sollte aber sogar noch besser kommen: Nach Samba, Cha Cha, Rumba und Jive stand fest: Pierre und Catharina ertanzten sich Turnierplatz 74 und hatten somit knapp die Hälfte des Teilnehmerfeldes hinter sich gelassen.

Am darauffolgenden Tag gingen Pierre und Cathatina nochmals bei den Standardtänzen an den Start. Und auch hier ließen sie abermals einige Paare hinter sich. Sichtlich geschafft, aber glücklich ging es dann auf den Heimweg.

Fazit: Ein durchaus positives Wochenende für den Burger TSC, der sich als kleiner Verein gut bei diesem hochrangigem Turnier behaupten konnte. Bedenkt man, dass ein intensives Training und Vorbereitung auf dieses Turnier für beide Paare in den letzten Wochen und Monaten durch Krankheit und Abiturstress nicht möglich war, waren die Leistungen umso höher einzustufen.