Biederitz (okr). Sachsen-Anhalt-Derby in der Tischtennis-Oberliga: Am Sonnabend (18 Uhr) reist der DJK Biederitz (4.) zum Tabellennachbarn MSV Hettstedt (3.). Trotz der erneut lange Spielpause können die Biederitzer mit breiter Brust zum Landeskonkurrenten reisen, bezwangen sie doch zuletzt Tabellenführer TSV Stahnsdorf mit 9:4. "Wir werden uns in der ¿Hölle‘ Hettstedt sicher nicht verstecken, gelten als leicht favorisiert", sagte Kapitän Marcus Schmidt. Hintergrund: Die Nummer zwei der Gastgeber, Victors Sirokijs, fällt aus, "so dass sie unten auffüllen müssen".

Für beide Teams würde ein Sieg den sicheren Klassenerhalt bedeuten. Gleichwohl ist durch die unterschiedliche Anzahl von absolvierten Spielen die Lage in der Liga undurchsichtiger denn je. Obwohl Biederitz als Vierter die besten Karten im Abstiegskampf hat, beträgt der Abstand zum achten Platz (Relegation gegen Abstieg) lediglich zwei Zähler. Dennoch müssen wohl eher die dahinter platzierten Teams, insbesondere der TTC Börde (6.), der nur noch eine Partie absolvieren darf, um den Klassenerhalt bangen.

Und auch in Sachen Aufstieg ist noch nichts entschieden. Der bereits feststehende Meister TSV Stahnsdorf verzichtete bereits auf sein Aufstiegsrecht. Der derzeit Zweitplatzierte, Reinickendorfer Füchse II, darf nicht in der Regionalliga spielen, da in dieser Liga bereits die erste Mannschaft aktiv ist. Bliebe der dritte Platz. Und diesen können bekanntlich die Biederitzer rein rechnerisch noch erreichen...