Burg (jst). Am vorletzten Spieltag der diesjährigen Schachsaison hielten sich die Burger Spieler schadlos. Erfolge gab es für die erste und dritte Mannschaft, die zusätzlich – wie die zweite – ein Remis einfuhr.

Landesliga A,

Burger SC I – TSG Calbe 5:3

Die Spiele an den ersten fünf Brettern endeten alle remis, teilweise nach hartem Ringen. Am spektakulärsten äußerte sich dies bei Ingolf Sobiechowski, der ein zweischneidiges Figurenopfer riskierte, dessen Folgen kaum zu berechnen waren. Aus Sicht der Zuschauer nahm der erfahrene Gegner das mögliche Danaergeschenk aber nicht an. Erich Granitzki erarbeitete sich bereits in der Eröffnung positionellen Vorteil und konnte dann mit einem Turmopfer die feindliche Stellung entscheidend aufreißen. Frank Wagner erzielte gegen einen starken Gegner seinen zweiten Sieg in Folge. Um beim Stand von 4:3 den Mannschaftssieg gegen den Tabellennachbarn zu sichern, nahm Max Melcher ein Remisangebot an.

Burger SC I: H. Großmann 0,5; Dr. König 0,5; Sobiechowski 0,5; Dr. Risch 0,5; B. Domsgen 0,5; Granitzki 1; Wagner 1; Melcher 0,5

Bezirksoberliga Nord

Burger SC II – TuS 1860 Neustadt 4:4

Mit dem 4:4 gegen den Spitzenreiter ist der Klassenerhalt von Burgs "Zweiter" quasi gesichert. Karl Friedrich bekam kampflos einen wichtigen Punkt. Helga Mickmann remisierte, ebenso Klaus Nielebock. Ausgerechnet zur Zeitkontrolle im 40. Zug patzte Gerhard Berger und gab nach Figurenverlust auf. Andreas Winkler verschaffte sich im Endspiel den siegbringenden Mehrbauern. Obwohl Torsten Dallmann eine Figur einbüßte, konnte er noch zäh ein wichtiges Remis erkämpfen. Dr. Georg Libner stand zwar im Mittelspiel besser, doch verlor er einen letztlich entscheidenden Bauern.

Burger SC II: G. Berger; Nielebock 0,5; Mickmann 0,5; Dr. Libner; A. Hoffmann 0,5; Winkler 1; Dallmann 0,5; Friedrich +

Bezirksliga Mitte

Freibauer Barleben III – Burger SC III 2,5:3,5

Mit 0:1 kampflos im Rückstand, drehten die Burger den Spieß um: Marcus Strube gewann schon im sechsten Zug einen Springer, und besaß am Ende sogar drei Figuren mehr. Ingo Kuhle opferte auf f7, um anschließend die unterentwickelte schwarze Stellung auch mit Hilfe seines Bauernsturms einzunehmen. Mittels Turmpresse er-oberte Felix Schenk eine Figur und erzwang später nach Schachgebot Turmtausch, was unweigerlich seinen Freibauern umzuwandeln drohte. Trotz Helmuth Geislers anfänglicher Initiative endete seine Partie wegen unpassierbarer Bauernketten remis. Starke gegnerische Läufer mit Turmverlust wurden Jan Strzyzewski zum Verhängnis.

Burger SC III: Strzyzewski; Schenk 1; Kuhle 1; Geisler 0,5; Strube 1

SV Irxleben II – Burger SC IV 3:3

Souverän siegten Helmut Hoffmann sowie Hartmut Lemm, der schon zu Beginn die Qualität und einen Bauern eroberte. Recht umkämpft waren die zwei Remis von Werner Ladwig und von Jannick Knechtel.

Burger SC III: H. Hoffmann 1; Ladwig 0,5; Knechtel 0,5; Hegner; Lemm 1