Biederitz (ihe). Ladys first: Bevor am Sonnabend in der Biederitzer Ehlehalle das Handball-Nordcup-Finale der Männer steigt, stehen sich ab 15 Uhr im Damen-Endspiel der heimische SV Eiche und der TSV Niederndodeleben II gegenüber. Nach drei Finalniederlagen binnen vier Jahren unternehmen die SVE-Damen bereits zum vierten Mal den Anlauf, den Nordcup an die Ehle zu holen.

Das Aufeinandertreffen der beiden Ligarivalen ist bereits die vierte Begegnung der beiden in dieser Spielzeit. Zum Saisonauftakt holten die SVE-Damen beim TSV ein 20:20-Unentschieden und das erste "Heimspiel" in Gerwisch gestalteten sie mit 22:18 siegreich. Im zweiten "Heimspiel" in Fermersleben setzte es jedoch eine 25:30-Niederlage, die den Verlust des Meistertitels zur Folge hatte. Punktgleich mit dem SVE, aber mit dem gewonnenen direkten Duell im Rücken, erklommen die Schützlinge des Trainergespanns Aust/Melzer die Spitze.

"Wir wollen, jetzt wo wir endlich das erste richtige Heimspiel gegen den TSV haben, den Bock umstoßen. Eine wirkliche Favoritenrolle kann ich nicht ausmachen, auch das Heimrecht spült sie uns keineswegs zu", sagte der Biederitzer Coach Matthias Altrock. Während bei der Heimsieben ein Fragezeichen hinter Marina Beer steht, rechnet man beim Gast mit einigen Akteuren aus der ersten Mannschaft (Mitteldeutsche Oberliga). Trotzdem will das Eiche-Team unter sicher lautstarker Mithilfe der Fans im vierten Anlauf endlich "erster Sieger" werden.