Ihleburg (bjr). Im nachgeholten Fußball-Kreispokalachtelfinale zwischen dem SV Ihleburg/Parchau und dem SV Germania Güsen setzten sich die Gäste am Sonnabend mit 2:0 (1:0) durch und bejubelten so den Einzug ins Viertelfinale.

Bis das Duell der beiden Ortsnachbarn einen ersten Aufreger erfuhr, verging rund eine halbe Stunde. Ihleburgs Schlussmann Chris Leidokat traf bei einer ungestümen Rettungsaktion Ball und Gegner, Schiedsrichter Dietmar Fähse entschied nach Rücksprache mit seinem Assistenten auf Strafstoß. Germanias Benjamin Schäfer ließ sich die Chance vom Punkt nicht entgehen – 1:0 (33.). Mit der knappen Gästeführung ging es in die Kabine.

Nach Wiederbeginn zeigten zunächst die Platzherren mehr Biss. André Seipold schien auch überrascht, wie viel Platz ihm die Güsener Abwehr ließ. Im letzten Moment fischte ihm Germanen-Keeper Daniel Vormeister das Leder von den Füßen. Beide Teams ließen sich nun auf einen Kampf mit offenem Visier ein – mit dem besseren Ende für die Gäste.

Der SV Ihleburg/Parchau warf in der Schlussphase alles nach vorn. Auch Keeper Leidokat hielt nichts mehr in seinem Strafraum. Erneut Schäfer nutzte für die Germania die Gelegenheit und traf aus gut 35 Metern in das verwaiste Tor zum 2:0 (90.). Trotz des Pokal- aus‘ beschied SV-Trainer Timo Gehn seiner Elf eine ordentliche Leistung. "Wir waren heute nicht schlechter als die Güsener", sagte Gehn nach dem Spiel und ergänzte: "Wenn man bedenkt, dass wir bisher kein Vorbereitungsspiel absolviert haben, war ich angenehm überrascht von der Leistung meiner Mannschaft."

SV Ihleburg/Parchau: Leidokat – Hintze, Schulze, Wegner, Thurau, Ebert, C. Seipold, Albrecht, Böhnke, Schumann, A. Seipold (Endert)

Germania Güsen: D. Vormeister – Heinrich, T. Lamprecht, Linnecke, Wäscher, F. Lamprecht, Elsner, Kopp, Schäfer, C. Vormeister (Sekat)