Biederitz (ihe). Die Nord-liga-Handballer des SV Eiche Biederitz II haben nach einem 33:34 (13:19) gegen den HV Lok Stendal den Anschluss an die rettenden Tabellenplätze weiter verloren. Kreisspieler Sebastian Rabe steuerte neun Treffer bei.

Die Gastgeber, die bis auf den etatmäßigen Kreisläufer Sascha Münder in Bestbesetzung aufliefen, verschliefen wie so oft die Anfangsminuten der Begegnung. Nachdem Thomas Hesse-Opitz das 1:1 markierte, zogen die Stendaler auf 5:1 davon. Die Hausherren verkürzten zwar auf 5:8 und 6:9, waren aber zu unentschlossen im Abschluss. Dies nutzte der agilere Gast vor allem durch Kontertore zum 13:8. In der Folge klappte es bei den Biederitzern besser im Abschluss, doch in der Abwehr war man wiederholt nur zweiter Sieger. So gingen die Altmärker nicht unverdient mit einer 19:13-Führung in die Kabinen.

Nach dem Wechsel schien sich dann sogar ein Debakel anzubahnen, da die SVE-Mannen einfach keine Stabilität in ihr gesamtes Auftreten brachten. Die spielfreudigen Gäste erhöhten bis zur 36. Minute auf 24:15 und wähnten sich bereits auf der Siegerstrasse. Doch plötzlich schienen sich die Biederitzer gefangen zu haben, was zuerst in der Deckung Wirkung zeigte. Diese blockte wiederholt Bälle ab und auch Routinier Wolfgang Rösel zwischen den Pfosten konnte sich auszeichnen. Sebastian Rabe (3), Florian Krüger (2) und Daniel Bahr (2) verkürzten den Rückstand nach einer Dreiviertelstunde auf 22:25. Danach musste Hesse-Opitz nach der dritten Zeitstrafe vorzeitig vom Feld. Nach dem 32:27 der Stendaler traf Florian Krüger doppelt, sowie Rabe zum 30:32. Da die Gastgeber weiter im Abschluss zu viel liegen ließen, bedeuteten die Treffer von Matthias Krüger und Rabe zum 33:34-Endstand lediglich Ergebniskosmetik.

"Der erste Durchgang war eine einzige Katastrophe. Der Kampf in Hälfte zwei stimmte, jedoch haben wir die Einladungen gerade in der Schlussphase nicht angenommen, als wir Abgeklärtheit im Abschluss haben vermissen lassen", zeigte sich Trainer Ingo Heitmann nach dem Schlusspfiff enttäuscht.

Eiche Biederitz: Regener, Rösel – Winkler (2), Klingebeil (1), Genth, Gericke (5/4), Rabe (9/1), F. Krüger (6), Bahr (3/1), Hesse-Opitz (4), M. Krüger (3), von Hülsen