Biederitz (ihe). Zu einem Aufeinandertreffen zweier Mannschaften aus dem breit gefächerten Mittelfeld der Handball-Verbandsliga kommt es am morgigen Sonnabend in der Biederitzer Ehlehalle, wenn der gastgebende SV Eiche (7., 15:15 Zähler) auf Wacker Westeregeln (6., 16:14) trifft. Vor einem Jahr wäre dieses Duell noch ein Spitzenspiel gewesen.

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass beide Teams hinter dem späteren Aufsteiger HV Wernigerode das Niveau in der Verbandsliga entscheidend mitbestimmten. Während es in der Endabrechnung für Wacker das beste Abschneiden in der langen Verbandsliga-historie bedeutete, sollte es für die Biederitzer das Einschlagen in die richtige und auch angestrebte Richtung sein. Die Aktualität aber zeigt, dass beide Mannschaften dieses Niveau nicht halten konnten, was vor allem an der Ehle als große Enttäuschung zu betrachten ist.

Und so treffen am Sonn-abend um 16.30 Uhr zwei Mannschaften aufeinander, für die es eigentlich um nichts Großes mehr geht, obwohl sicherlich ein Blick nach unten bei diesem breiten Mittelfeld nicht so verkehrt wäre. Die SVE-Männer machten zuletzt mit dem 32:35 in Ilsenburg auch ihren Fehlstart in die Rückrunde perfekt, ließen aber gegenüber der Derbypleite gegen Gommern (22:29) eine Leistungssteigerung erkennen. Die Wacker-Sieben schob sich mit dem zweiten Rückrundensieg immerhin auf Rang sechs der Tabelle vor.

Es bleibt abzuwarten, ob die Quensell-Schützlinge auch diesmal Westeregeln als Startsignal für erfolgreichere Wochen zu nutzen wissen. In der Hinrunde läutete das 33:33 in Westeregeln immerhin eine Serie von fünf erfolgreichen Begegnungen ein, nachdem es zum Saisonauftakt zwei Niederlagen setzte.

Ganz so einfach wie in der Vorsaison wird es für die Biederitzer sicherlich nicht werden, als sie zum Abschluss ein 40:24 gegen stark ersatzgeschwächte Gäste einfuhren.