Gommern (tza). Am Sonn-abend starteten die Kegler von Eintracht Gommern erfolgreich in die Rückrunde ihrer ersten Landesliga-Saison. Nachdem wegen des Saale-Hochwassers das Spiel am vergangenen Sonntag in Bernburg ausfallen musste, besiegten die Blau-Gelben die starken Gäste aus Wörlitz knapp mit 5 056:5 037 Kegeln.

Dass es gegen die befreundeten Gegner aus der Parkstadt ein schweres Spiel werden würde, war den Gastgebern bewusst. Entsprechend konzentriert gingen auch die Startspieler zu Werke. Allerdings verlor Bernd Staeck (803) im Spiel auf die Einzelkegel seine Linie und kämpfte sich gerade über die 800er Marke. Udo Wrubel schimpfte zwar immer wieder auf sich selbst, brachte doch am Ende aber sehr gute 860 Kegel zu Fall. Damit sorgte er gegen Koltzenburg (857) und Reschke (827) fast im Alleingang dafür, dass der Rückstand "nur" 21 Kegel betrug.

Mit soliden 837 Kegel nahm Andreas Arndt seinem Gegenspieler Bölke (794) 44 Kegel ab. Mit konstanten Serien und ohne Fehlwurf war es aber "Oldie" Bernd Löhnert, der die Zuschauer und seine Teamkollegen mit 886 Kegeln regelrecht verzauberte.

Das Schlusspaar der Gommeraner musste nun den 92-Kegel-Vorsprung nur noch verteidigen. Teamchef Sören Schulze (850) startete grandios. Thomas Zander (820) hatte bei seinem mäßigen Beginn Glück, dass die beiden Wörlitzer Schlussspieler ebenfalls nicht so richtig in Gang kamen. Doch fing sich Zander auf seinen beiden letzten Bahnen und Schulze zauberte zum rechten Zeitpunkt zwei Neuner im Abräumen aus dem Hut. Damit war bei einem sehr guten Mannschaftsergebnis der 19-Kegel-Heimsieg gesichert.