Leipzig/Möser (ast). Inzwischen hat es sich über die Grenzen Leipzigs hinaus herumgesprochen: Studenten der sächsischen Universität organisieren Ende Januar eine etwas andere Sportveranstaltung mit karitativem Zweck. Mit den Startgeldern zur 2. Leipziger Winterjagd und den Erlösen der Tombola wird in diesem Jahr die Arbeit der Leipziger Streetworker unterstützt, die ihr Street-Mobil optimal ausrüsten wollen.

Insgesamt 125 Starter vom Hobbyläufer bis zum Leistungsschwimmer überwanden den inneren "Sonntags- schweinehund" und bewältigten zuerst eine Strecke von 600 m in beliebigem Schwimmstil, um dann mit dem erreichten Vorsprung auf einen fünf Kilometer langen Rundkurs zu gehen. Laut Ausschreibung konnte dieser "Aquathlon" einzeln oder im Team absolviert werden.

Im Feld der Staffelstarter waren auch zwei Mädchen der Grundschule Möser zu finden. Als jüngstes Kinderteam schlugen sich Michelle Strauch und Marlen Steinhoff mehr als wacker. Michelle startete im ersten Lauf und schlug nach 9:23 min an. Ihre beachtenswerte Zeit bedeutete für ihre Teamgefährtin Marlen einen Laufrückstand von 2:20 min zum schnellsten Schwimmer. Im Läuferfeld, welches sich um die Rundbahn zog, konnte sie sich an starken älteren Läufern orientieren und erreichte eine Zeit von ca. 24:30 min, wobei sie durch fehlerhaftes Zählen der Runden eine Stadionrunde zusätzlich laufen musste.

Beide Sportlerinnen nahmen die Erfahrung mit nach Hause, dass Helfen mit Sportcharakter einen Sinn macht.