Güsen ( okr ). Welcher Tabellenplatz es am Ende für die Güsener sein wird, entscheidet sich auch dieses Jahr wieder im allerletzten Spiel. Am Sonn- abend, 17 Uhr, wird in der Elbe-Havel-Sporthalle der Tabellennachbar der Handball-Oberliga, Jessener SV, empfangen. Bei einem Sieg des GHC wird es der 13. Platz. Verliert das Team und punktet die Konkurrenz, würde es die Rote Laterne übergeben bekommen.

Von daher ist ein echtes " Endspiel der Kellerteams " angesagt. Punktgleich ( 12 : 42 ) mit den Gästen aus Jessen will der GHC seine positive Tendenz aus den letzten Spielen mit zwei Punkten untermauern und so traditionell mit seinen Fans ein versöhnliches Saisonende feiern.

Kadermäßig ist der Gastgeber gut aufgestellt und kann befreit aufspielen. Sein vorerst letztes Spiel wird Dennis Schwab bestreiten. Er legt familiär bedingt eine Handballpause ein. " Die Jungs sind hoch motiviert, hoffentlich nicht übermotiviert ", sagte Arndt. Er hatte gehofft, dass es nicht zu einem " Endspiel " gegen Jessen kommen würde. " Nun müssen beiden Seiten damit leben. Ich hoffe, es bleibt alles in fairem Rahmen ", so der GHCCoach. Zu hoffen ist auch, dass die Güsener ihrem Motto " einem nicht so guten Spiel folgt ein besseres " treu bleiben und nicht um die Schlusslaterne zittern müssen.

Parallel empfängt Schlusslicht SG Seehausen ( 15 ., 11 : 43 ) den HV Rot-Weiss Staßfurt und ist dabei klarer Außenseiter. Gleiches gilt für den Zwölften Friesen Frankleben ( 12 ., 14 : 40 ), der beim Tabellenzweiten TuS Radis antreten muss. Insofern hat der GHC eigentlich alle Trümpfe in der Hand.