Leipzig ( ier / dhü ). Sophie Nedwidek und Julia Radzium ( JC Genthin ) haben sich für die Deutschen Judo-Meisterschaften der U 20 am Wochenende in Herne qualifiziert. Während Sophie ( bis 70 Kilogramm ) zuletzt bei den mitteldeutschen Titelkämpfen in Leipzig den zweiten Platz belegte, sicherte sich Julia ( bis 63 Kilogramm ) mit Rang drei die Teilnahme an der nationalen Meisterschaft.

Nachdem die U 17 mit Julia Hellwig, Jessica Herzog und Jan Hannemann im mitteldeutschen Vergleich noch viel Lehrgeld zahlen mussten und im Kampf um Medaillen nicht eingreifen konnten, lief es bei den älteren Mädchen wesentlich besser. Dabei startete Julia als erste auf der Matte mit einer Niederlage gegen Fanny Hübner vom TSV Einheit Süd Chemnitz überraschend mit einer Niederlage. In der Trostrunde ließ sie aber nichts anbrennen und sicherte sich so Rang drei. Sophie erwischte dagegen einen Supertag. Im ersten Kampf gewann sie mit ihrer Spezialtechnik, dem Schulterwurf gegen Josefine Kammler von der SG Weixdorf. Ihr Halbfinale gegen Fritzi Blumenhagen vom JC Leipzig musste in der Verlängerung entschieden werden. Auch diesmal gelang Sophie der Sieg mit einem Schulterwurf. Im Finale wartete mit Marie Branser ( Leipzig ) ihre Dauerrivalin. Zwar konnte Sophie auch in diesem Kampf mit ihrer Spezialtechnik punkten, aber sie blieb nicht bei ihrer Linie und unterlag am Ende.

Gar nicht gut lief es für Maria Zenker. Zwar startete sie mit einem Sieg, aber im Verlauf schien sie sehr unkonzentriert zu sein. So kämpfte sie nicht wie gewohnt, verlor schon beim so wichtigen Griffkampf. In den folgenden beiden Duellen verließ sie als Unterlegene die Matte, hatte mit der Vergabe der Medaille deshalb nichts zu tun. Das war schade, denn es ist ihr letztes Jahr in dieser Altersklasse.