Güsen ( hkl / okr ). Ohne Illusionen, aber mit dem Ziel, sich in eigener Halle so teuer wie möglich zu verkaufen, waren die Güsener Oberliga-Handballer ( 13 ., 10 : 34-Punkte ) bereits zum Hinspiel gegen den Regionalliga-Absteiger HV Rot-Weiss Staßfurt ( 4 ., 32 : 16 ) angetreten. An diesem Grundtenor hat sich nichts geändert, nur, dass heute die Vorzeichen wesentlich schlechter stehen.

Mit Robert Klewe ( arbeitsbedingt verhindert ) und Kevin Haßbargen ( gesperrt ) fehlen zwei Hauptakteure im stark gebeutelten Aufgebot des GHC. Dass die Güsener dennoch in einer solchen Situation über sich hinauswachsen können, bewiesen sie bereits in Jessen, wo sie unter ähnlichen Bedingungen die ersten Punkte erkämpften. Bleibt zu hoffen, dass die Güsener im Team die richtige Marschrichtung für diese Begegnung gewählt haben und zeigen, dass sie nicht zu unrecht in dieser Liga spielen. " Abgerechnet wird zum Schluss und die ungünstigen Vorzeichen auf Sonnabend werden uns die Vorfreude auf dieses Spiel nicht vermiesen. Ich weiß, dass jeder meiner Männer bis zum letzten Augenblick kämpfen wird. Von daher ist alles offen " sagte GHCTrainer Peter Arndt.

Die Staßfurter konnten nach dem Abstieg aus der Regionalliga ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden. Vor allem auswärts zeigte das Team von Trainer Jürgen Wartmann Schwächen, kassierte alle sieben Saisonniederlagen in der Fremde. Zuletzt unterlagen die Bodestädter beim BSV 93 Magdeburg mit 21 : 26.

Mit dem notwendigen Galgenhumor und der Gewissheit auf ein interessantes Handballspiel trifft sich der GHC und sein Anhang am Sonnabend um 16. 15 Uhr an der Güsener Sporthalle zur Abfahrt.