Burg ( bsc ). Klar mit 32 : 16 ( 15 : 7 ) gewannen die Handballerinnen der SG Fortschritt Burg ihr Heimspiel in der Nordliga gegen den SV Oebisfelde II. Anne Horn und Stefanie Wöhe waren am Sonnabend mit jeweils acht Toren die erfolgreichsten Werferinnen in den Fortschritt-Reihen.

Burg musste auf Franziska Horn ( Urlaub ) und Kathrin Gruschka ( krank ) verzichten. Dafür agierte Torhüterin Manja Hünecke als Feldspielerin. Das Hinspiel hatte Fortschritt nur mit drei Toren gewonnen, diesmal sollte es deutlicher werden. Doch der Start in die Partie war behäbig. Trotz dreier Tore von Horn zum 3 : 0 ( 6. ) kam keine richtige Fahrt auf. Dies lag auch an der Spielweise der Gäste, die harmlos und ohne Druck auf die Burger Abwehr agierten. Anke Schöneberg erhöhte zum 4 : 0 ( 8. ). Erst nach zehn Minuten kamen die Gäste zu ihrem ersten Treffer ( 4 : 1 ). Anja Grusdas ( 2 ) und Anne Horn mit einem Konter bauten den Vorsprung auf 7 : 1 ( 14. ) aus. Als Burg in Überzahl spielte, zeigte sich sich wieder einmal, dass sie diese nicht nutzen können. So kam Oebisfelde in Unterzahl sogar zum zweiten Tor ( 7 : 2 / 16. ). Bis zum 9 : 4 ( 20. ) kam keine Spannung auf. Anja Grusdas scheiterte mit einem Siebenmeter, Horn vergab den Nachwurf. Wöhe konnte einen Konter nicht verwandeln ( 23. ). Im darauffolgenden Angriff hatten die Gäste gleich dreimal die Chance zum Tor, doch die gut aufgelegte Burger Torhüterin Juliane Ernst war bei allen Versuchen zur Stelle. Franziska Schöneberg verwandelte dann einen Siebenmeter zum 11 : 5 ( 24. ), ehe Anne Horn ( 2 ), Franziska Schöneberg und Jennifer Strotmann den 15 : 7-Pausenstand, der hätte deutlicher ausfallen können, herstellen.

Nach dem Seitenwechsel traf Franziska Schöneberg zum 17 : 8 ( 35. ). Die Gäste bissen sich an der guten Burger Abwehr die Zähne aus und es begann die Konterzeit für Fortschritt. Stefanie Wöhe war dabei in ihrem Element, sie markierte so sieben ihrer acht Tore. Bevor Anke Schöneberg mit einem Siebenmeter zum 23 : 8 ( 43. ) erhöhte, hatten Wöhe ( 4 ) und Schöneberg vollendet. Bis zum Stand von 23 : 9 ( 45. ) machte Oebisfelde nur zwei Tore. Nachdem Jennifer Strotmann mit einer Knöchelverletzung vom Feld musste, kam auch Manja Hünecke in den letzten 13 Minuten noch zu ihrem Einsatz und machte ihre Sache, genauso wie die im zweiten Abschnitt im Tor stehende Claudia Graumnitz, gut. Über die Stationen 29 : 11 ( 50. ) und 32 : 12 ( 55. ) wurde der 32 : 16-Endstand für die Gastgeberinnen hergestellt.

Burg : Ernst, Graumnitz – A. Horn ( 8 ), Strotmann ( 2 ), F. Schöneberg ( 7 / 3 ), St. Wöhe ( 8 ), A. Schöneberg ( 4 / 1 ), Grusdas ( 3 / 1 ), Hünecke