Güsen ( hkl ). Knapp verloren ( 32 : 33 ), ist eben auch verloren, so der Rückblick der Güsener Oberliga-Handballer auf das Hinspiel gegen den SV Wittenberg-Piesteritz im November letzten Jahres. Aber den Kopf in den Sand stecken, liegt so gar nicht in der Mentalität der Männer vom GHC. Mittlerweile gehen Mannschaft und Trainer konstruktiver mit solchen Niederlagen um. Dennoch bestimmt noch zu oft die Tagesform über die Qualität der Spiele auf der Platte. Man vermisst eine gewisse Stabilität und Cleverness bei den Güsenern, die es ermöglichen würde, gegen solch routinierte Teams erfolgreich zu sein.

Dass sie es können, stellten sie, wenn auch nur eine Halbzeit lang, am vergangenen Sonnabend in Staßfurt unter Beweis. Dabei musste sich der GHC nur auf Grund der schwachen Personaldecke geschlagen geben ( 28 : 34 ). Dieses Wochenende steht nun unter einem anderen Stern. Wo die stärken der Wittenberger liegen, sollte nun mittlerweile auch dem Letzten klar sein und wird sicherlich die taktische Vorbereitung der Mannschaft durch GHC-Trainer Peter Arndt bestimmen. Mit welchem Kader es am Sonntag nach Wittenberg geht, entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining am Freitag. Auf alle Fälle kommt ein positives Feedback aus dem Güsener Team, das, stimuliert vom Spiel gegen Staßfurt, in Wittenberg ( Anwurf 15 Uhr ) angreifen will. Am Sonntag, pünktlich um 12 Uhr, fährt der Bus von der Güsener Sporthalle nach Wittenberg ab. Für Interessierte sind noch einige Plätze frei.