Leitzkau ( tza ). Durch einen 4 999 : 4 934-Kegel-Auswärtssieg im Ortsderby rückt der Aufstieg in die Landesliga für die Kegler des SV Eintracht Gommern näher. Gegen die Verbandsliga-Reserve von TuS Leitzkau brachte, vor frenetisch mitgehenden Leitzkauer wie auch Gommeraner Fans, die weit bessere Abräumleistung den letztlich recht klaren Sieg für die Blau-Gelben.

Zu Beginn fand Udo Wrubel ( 792 ) nicht recht ins Spiel, er hatte mehr mit den recht glatten Kugeln zu tun. Wrubel profitierte allerdings vom ebenfalls recht schwachen Auftritt von Wolfram Schulz ( 796 ). Da gleichzeitig Bernd Staeck ( 828 ) gegen Hilmar Gust ( 818 ) überzeugte, hatte die Eintracht einen knappen Vorsprung zu Buche stehen.

Im Mittelblock gab es erwartete Galavorstellung des Gommeraner Mannschaftsleiters. Mit 309 Kegeln im Abräumen und der Tagesbestleistung von 872 Kegeln entzauberte Sören Schulze den durchaus überzeugenden Helmer Frebel ( 836 ). Da auch Bernd Löhnert ( 836 ) nach katastrophalem Beginn noch groß aufspielte und Karl-Werner Platte ( 827 ) in Schach hielt, gingen die Schluss-Spieler der Eintracht mit einem kaum mehr erhofften 51-Kegel-Vorsprung auf die Bahnen.

Hier

hofften die Gastgeber, mit ihren vermeintlich besten Spielern, Sebastian Lorf ( 838 ) und Marco Kelling ( 819 ), den Spieß noch umzudrehen. Doch Martin Hukauf ( 841 ) hielt von Beginn an voll dagegen und Thomas Zander ( 830 ) kämpfte Kelling zum Schluss seiner Partie nieder.

So jubelten am Ende die Gäste nicht nur über den sechsten Auswärtssieg, sondern auch über den fast geschafften Landesliga-Aufstieg. Damit auch rechnerisch nichts mehr anbrennen kann, müssen die Schulze & Co. am Sonnabend daheim gegen den direkten Kontrahenten um den Staffelsieg, ESV Roßlau II, gewinnen. Dann wäre das abschließende Heimspiel in zwei Wochen gegen BW Loburg in Sachen Aufstieg uninteressant.