Biederitz ( ihe ). Ein äußerst hartes Wochenende steht dem Handball-Verbandsligisten SV Eiche 05 Biederitz mit zwei Heimspielen, welche jeweils um 16. 30 Uhr angepfiffen werden, bevor. Am Sonnabend gastiert die Reserve des BSV 93 Magdeburg in der Ehlehalle, ehe am Sonntag der designierte Oberliga-Aufsteiger HV Wernigerode – die Partie fiel im Januar aufgrund der angespannten Wetterlage aus – seine Visitenkarteabgibt. DieBegegnungen werden jeweils um 16. 30 Uhr angeworfen.

Am Sonnabend geht es zunächst für den Tabellenvierten ( 24 : 14 Zähler ) um Wiedergutmachung, wenn die Biederitzer gegen den BSV 93 II die Hinspielniederlage ( 28 : 30 ) vergessen machen wollen. Doch die Neu-Olvenstedter haben derzeit einen Lauf : Die letzten fünf Partien wurden durchweg siegreich gestaltet. Damit verließen sie frühzeitig die Abstiegszone und kletterten mit nun ausgeglichenem Punktekonto ( 20 : 20 ) auf Platz acht. Besonders die konsequente Abwehrarbeit ist und war einmal mehr der Hauptgrund für die Siege. Zuletzt biss sich Solpke / Mieste bei der 22 : 29-Niederlage die Zähne an der Hintermannschaft der Magdeburger aus.

Eine Art Wiedergutmachung ganz anderer Kategorie erhoffen sich die hoffentlich zahlreichen Biederitzer Fans am Sonntag im Spitzenspiel gegen den ( Fast ) -Oberligisten HV Wernigerode. Den Harzern ist eigentlich nur noch rechnerisch der Sprung in das Oberhaus zu nehmen, ein Blick auf das Restprogramm, es geht unter anderem noch gegen die letzten Drei der Tabelle ( die zweiten Mannschaften von Irxleben, Glinde und Haldensleben ), lässt kaum eine andere Feststellung zu. Auch das vergangenen Wochenende konnte an dieser These nichts ändern, als die Schützlinge um Trainer Maik Lange ihrer Derbyblockade gegen den Harzrivalen HV Ilsenburg erneut gerecht wurden. Das 28 : 30 vor 850 Zuschauern war bereits das sechste nicht gewonnene Duell ( vier Niederlagen, zwei Unentschieden ) gegen den unmittelbaren Nachbarn aus dem Harz. Die Meisterschaft perfekt gemacht hatten Köhler & Co bereits eine Woche zuvor, als der ärgste Verfolger aus Westeregeln mit einem knappen und glücklichen 22 : 21, es war der zehnte Sieg in Folge, geschlagen wurde.

Im Hinspiel mussten sich die Biederitzer klar mit 23 : 34 dem HVW, dem der Aufstieg in die Oberliga zum zehnjährigen Vereinsjubiläum gerade recht käme, geschlagen geben. " Zuhause müssen wir nun eine ganz andere Körpersprache an den Tag legen. Wenn wir aber so agieren wie zuletzt beim MSV 90, dann wird es am Wochenende nicht nur gegen die Harzer enorm schwer ", erhofft sich der Biederitzer Trainer Stefan Quensell eine Leistungssteigerung seines zusehends aufgrund von Verletzungen dezimierten Kaders.