Güsen ( hkl ). Um die Chancen auf den Verbleib in der Handball-Oberliga zu wahren, müssen an diesem Wochenende mindestens zwei Punkte für die Güsener her. Dazu hat die Mannschaft zwei Chancen. Am Sonnabend um 16 Uhr steigt zu Hause das Duell der Schlusslichter, in dem es um überlebenswichtige Punkte gegen die SG Seehausen geht. Am Sonntag 16. 30 Uhr steht das Nachholspiel gegen den BSV 93 Magdeburg an, wo der GHC die Punkte ebenfalls nicht einfach verschenken darf.

Um es vorwegzunehmen, Selbstläufer werden diese beiden Spiele garantiert nicht. Gleichzeitig wäre es bei der aktuellen Formkurve des GHC sehr gewagt, sich auf die Statistik ( drei Siege des GHC in Folge ) gegen Seehausen zu verlassen. Auch dem Team aus Seehausen steht das Wasser bis zur Oberlippe, die Altmärker rechnen sich garantiert etwas für dieses Spiel aus. Für beide Mannschaften geht es in dieser Partie um alles oder nichts, wollen sie ihre Chancen auf den Klassenerhalt wahren. Darin liegt die Brisanz der Begegnung. Wer die besseren Nerven hat, wird als Sieger vom Feld gehen.

Mit Kevin Haßbargen, der seine Sperre abgesessen hat, ist beim GHC die erste Reihe wieder vollzählig. Bleibt zu hoffen, dass die Güsener ihrer Regel, nach einem schlechten Spiel folgt ein Gutes, treu bleiben und sie mit dem gewonnenen Selbstvertrauen am Sonntag nach Magdeburg reisen können.