Wernigerode ( sdö ). Der U 11 des SV Chemie Genthin ist die Teilnahme an der Unihockey-Meisterschaftsendrunde nicht mehr zu nehmen. Nach zwei Siegen am vergangenen Sonntag in Wernigerode belegen die Schützlinge von Trainerin Simone Beier den zweiten Platz. Der letzte Spieltag der Regionalliga wird am 14. März ausgetragen.

In der ersten Partie fanden die Genthiner nicht sofort zu ihrer gewohnten Stärke. Dennoch gewannen sie gegen den Tabellenletzten Großörner letztlich verdient mit 10 : 5. Gegen den UHC Weißenfels gelang ein ungefährdeter 11 : 1-Erfolg.

Eine Woche zuvor musste Chemies U 13 zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Im verschneiten Harzgerode zahlte sich allerdings das Training und die im Saisonverlauf gesammelte Erfahrung gegen das Spitzenduo der Tabelle aus. So starteten die Genthiner in die Partie gegen Salzwedel erfreulich, denn die Führung des Gegners wurde umgehend ausgeglichen. Das Team um Trainerin Aune Chu hielt das 2 : 2 bis zur zehnten Minute. Aber dann nutzte Salzwedel seine Chancen eiskalt zum 7 : 2-Pausenstand. Individuelle Fehler führten in Hälfte zwei zur 3 : 13-Niederlage.

Das zweite Spiel gegen Harzgerode gestaltete sich trotz einer 2 : 1-Führung schwieriger, denn der Gegner war körperlich überlegen. Trotzdem hielt Chemie taktisch ordentlich dagegen, verlor aber mit 2 : 12. Dennoch waren Trainer und Team zufrieden, weil man den Besten der Liga phasenweise Paroli bieten konnte. Besonders hervorzuheben ist die starke Leistung beider Torhüter.

Genthin : Hartwich, Nicolai – Heins, Sander, Thurau – Güssow, Martens, Schrock, Seeger, Seidel, Ziem