Der SV 90 Parey hat am Sonnabend sein eigenes Hallfußballturnier um den Suzuki-Cup gewonnen. Der Kreisoberligist setzte sich gegen die starke Konkurrenz vom MSV Börde, Saxonia Tangermünde und FC Stahl Brandenburg durch.

Parey ( mde ). Zur 17. Auflage des Suzuki-Cups erlebten die Fußballinteressierten in Parey eine Woche nach dem Hallenmasters erneut exzellenten " Budenzauber ".

Der Startschuss fiel bereits am Freitagabend, als die Alten Herren ( Ü 32 ) und das Suzuki-Team Parey erneut ein illustres Feld eingeladen hatten. Nach 15 engen Turnierspielen behielt Favorit MSV Börde das beste Ende für sich, stellte mit Jens Meinhard auch den besten Torschützen ( acht Treffer ). Mit zehn Punkten belegte das Suzuki-Team den zweiten Rang, wobei sich aus seinen Reihen Lutz Haneberg über die Auszeichnung als bester Spieler freuen durfte. Als bester Keeper wurde Sabrina Meyer-Dommert von Grün-Weiß Brieselang geehrt. Ihr Team wurde am Ende Fünfter. Der Gastgeber aus Parey landete mit einem Punkt auf Rang sechs. Borussia Genthin ( 3. ) und Havelwinkel-Warnau komplettierten das Feld.

Am Sonnabendvormittag ging es mit den D-Junioren weiter. Dabei setzte sich der Möckeraner TV vor dem SV Parey und dem SV Ziesar durch. Anton Günter ( Lok Jerichow ) wurde mit sechs Treffern als bester Torschütze, Felix Kleinert ( Möckern ) als bester Spieler und Tobias Franke ( Parey ) als bester Torhüter prämiert.

Am Nachmittag fand das mit Spannung erwartete Männerturnier statt. Dabei brachte der FSV Havelberg durch seine kurzfristige Absage das Organisationsteam unter Zugzwang. Glücklicherweise weilte die dritte Mannschaft des letztjährigen Titelträgers von Stahl Brandenburg am Vormittag bereits bei einem Hallenturnier in Ziesar und nahm auf dem Heimweg das Turnier in Parey mit. Dadurch konnte der Spielplan mit kleinen Verschiebungen eingehalten werden.

Im Auftaktspiel siegte Saxonia Tangermünde knapp mit 1 : 0 gegen den MSV Börde II. Der SV 90 Parey behielt gegen die eigene zweite Mannschaft klar mit 7 : 0 die Oberhand, während der FC Stahl die eigene Dritte mit 10 : 1 abschoss.

Wer nun meinte, die Favorittenrollen seien früh verteilt, sah sich getäuscht. Der MSV Börde gewann mit 3 : 2 gegen den Lokalmatador Parey I und behielt auch gegen den großen Turnierfavoriten Stahl Brandenburg mit 3 : 1 die Oberhand. Parey wiederum schlug gegen Stahl zurück, gewann ebenfalls mit 3 : 2. Gegen Stahl III wurde mit einem 13 : 2 der höchste Sieg der Turniergeschichte eingefahren. Im vorletzten und besten Turnierspiel siegte der SV 90 nach 0 : 1-Rückstand gegen Saxonia mit 3 : 1, das zuvor selbst noch Titelträume hegen durfte und schob sich aufgrund der mehr geschossenen Tore auf Platz eins.

Bester Torschütze wurde Andre Leimbach ( Stahl I ), der sage und schreibe 13 Mal für seine Mannschaft einnetzte, die jedoch nicht die Dominanz des letzten Jahres ausstrahlte. Auch der beste Torwart kam dieses Mal vom Quenz : Christoff Böhm, ebenfalls Stahl I, beeindruckte die Jury durch seine Paraden. Der Pareyer David Tschimmel wurde zum besten Turnierspieler gekürt.