Mit einem nie gefährdeten 42 : 31 ( 18 : 13 ) gegen die Reserve der SG Eintracht Glinde konnten die Verbandsliga-Handballer des SV Eiche 05 Biederitz in der Tabelle einen Rang gutmachen und liegen nun mit 18 : 12-Punkten auf Platz fünf. Kevin Wilke und Rene Schnetter waren jeweils siebenmal für ihr Team, in dem sich jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte, erfolgreich.

Biederitz ( ihe ). Die Hausherren legten vor der Minuskulisse von nur 60 Zuschauern einen Blitzstart hin und führten schnell mit 4 : 0. Nach sechs Minuten kam der nur mit wenig Durchschlagskraft behaftete Gast zum ersten Treffer. Bis zum 7 : 3 ( Pflug ) nach zehn Minuten gingen beide Vertretungen unkonzentriert zu Werke. Anschließend sollte die faire Begegnung weiter verflachen, da Biederitz mit zahlreichen Fehlwürfen und Defiziten im Aufbau glänzte und der Gast an diesem Tag ganz einfach in allen Belangen überfordert war. Nach dem 11 : 5 durch Christopher Pflug trafen die Hausherren ganze zehn Minuten nicht in das Gehäuse des guten Glinder Schlussmannes Karsten Müller, aber auch den Gästen gelangen in dieser Phase nur zwei Treffer durch Konter zum 11 : 7. " Macht endlich die Dinger rein, dann bekommen wir auch keine Konter ", war passend vom Biederitzer Trainer Stefan Quensell lautstark von der Bank nach 20 Minuten zu hören.

In den Schlussminuten des ersten Durchganges fingen sich die Einheimischen wieder und bauten den Vorsprung durch den wiedergenesenen Steve Klack ( 2 ) und Rene Schnetter auf 15 : 10 aus. Nach dem 17 : 11 verkürzten die Eintracht-Handballer durch Michael Kreyenberg ( Strafwurf ) und ihren achtfachen Torschützen Thomas Fechner auf 17 : 13. Sven Hebestreit sorgte mit einem weiteren Treffer für den 18 : 13-Pausenstand.

Nach Wiederbeginn konterten die Gäste das 19 : 13 ( Wilke ) zum 19 : 15. In den kommenden sechs Minuten machten die Hausherren dann alles klar. Rene Schnetter ( 2 ), Christopher Pflug ( 2 ), Kevin Wilke, Andre Freistedt und Sven Hebestreit warfen bis zur 38. Minute erstmals ein Zehntorepolster ( 26 : 16 ) heraus. Die Glinder bekamen inzwischen gar kein Bein mehr auf das Parkett, denn auch die Manndeckung gegen ihre stärkste Waffe, Thomas Fechner, behagte ihnen überhaupt nicht. In der Folge stellten beide Teams auf das offene Visier, sprich, die Tore fielen ohne große Gegenwehr der jeweiligen Deckungsreihen. So gelang Steve Klack bereits nach 45 Minuten das 30 : 19. In den Schlussminuten zeigten beide Vertretungen zum Teil gute spielerische Ansätze. Was dagegen die Abwehrreihen zu bieten hatten, dürfte auf beiden Trainerbänken für wenig Begeisterung gesorgt haben.

In der 54. Minute sorgte der Glinder Michael Kreyenberg für die einzig unsportliche Aktion. Erst traf er zum 37 : 27, ehe er beim Zurücklaufen Matthias Krüger von hinten in den Wurfarm griff. Völlig korrekt erhielt er von den guten Unparteiischen die Rote Karte. Nach dem 40 : 29 ( Klack ) erzielten erneut Klack sowie Kreisläufer Andre Freistedt den 42 : 31-Endstand in einer wenig spektakulären Begegnung.

" Ein Resümee ist schwer. Eine solche Partie, die wir deutlich höher hätten gestalten müssen, läßt wenig Rückschlüsse zu. 31 Gegentreffer können mir auch nicht gefallen ", meinte der Biederitzer Trainer Stefan Quensell.

Eiche Biederitz : Platte, Meyer – Wiedon ( 1 ), Thielicke ( 4 ), Pflug ( 6 ), Hebestreit ( 6 ), Wilke ( 7 ), Schnetter ( 7 ), Krüger ( 2 ), Klack ( 5 ), Nowatschek ( 2 ), Freistedt ( 2 )