Gommern ( jha ). Eintracht Gommern hat sich und seinen Fans im Viertelfinale des Handball-Nordcups ein echtes Weihnachtsgeschenk bereitet. Mit einem in dieser Höhe nicht zu erwartenen 39 : 19 ( 15 : 12 ) - Heimsieg gegen die SG Neuferchau / Kunrau verabschiedeten sich die Handballer am Sonnabend gebührlich in die Weihnachtspause. Herausragend an diesem Tag waren einmal mehr Tino Einwiller mit acht Treffern und Philipp Eckhardt mit sieben Toren. Einen ganz starken Tag erwischte zudem erneut Linksaußen Kevin Bomke, dem seinen sechs erzielten Treffern nicht ein einziger Fehlwurf gegenüberstand.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Die Gommeraner Deckung agierte noch zu zurückhaltend. Im Angriff wurden anfangs beste Chancen ausgelassen. Ein weiteres Manko war an diesem Tag die Siebenmeterausbeute. Alle drei Strafwürfe in Hälfte eins wurden vergeben. Doch Gommern steckte nicht auf und kam vor allem über den agilen Tino Einwiller zu Toren. Die harte Spielweise der Altmärker Gäste zollte schon früh seinen Tribut. Bereits in der 13. Spielminute musste Frank Bartels die Spielfläche verlassen, nachdem er Thomas Simon beim Tempogegenstoß ungestüm umriss. Auch Ulf Kleinecke sah bereits in der 25. Minute den roten Karton. Somit waren die Alternativen der Gäste fortan begrenzt. Mit 15 : 12 für die Hausherren ging es schließlich in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang ersetzte Julian Hartung Stefan Bußmann im Gommeraner Tor und knüpfte sofort an die sichere Leistung seines Vorgängers an. Bei der SG Neuferchau / Kunrau machten sich im zweiten Durchgang die fehlenden Alternativen im Angriff bemerkbar. Die Gäste entwickelten nur selten Druck auf das Gommeraner Tor. Außerdem schienen die Kräfte bei den Altmärkern zu schwinden, lief die Eintracht zunehmend Tempogegenstöße und erzielte einfache Tore. Vor allem der schnelle Bomke war immer wieder vorn zu finden. Nach 45 Spielminuten stand es 28 : 16 – das Spiel war entschieden. Am Ende stand ein in dieser Höhe nicht zu erwartener 39 : 19-Heimsieg zu Buche.

Damit geht Eintracht Gommern in die wohlverdiente Weihnachtspause. Mit einem zweiten Platz in der Liga und dem nun vollbrachten Einzug ins Nordcup-Halbfinale können die Gommeraner äußerst zufrieden sein. Nun gilt es die Konzentration mit in das neue Jahr zu nehmen. Bereits am 9. Januar steht das nächste schwere Spiel auf dem Plan. Dann muss sich die Eintracht erneut beim MSV Börde Magdeburg beweisen.

SV Eintracht Gommern : Bußmann, Hartung, Sindermann – T. Simon ( 3 ), Eckhardt ( 7 ), Kaese ( 3 ), D. Einwiller ( 2 ), Krieseler ( 5 ), A. Simon ( 1 ), Dietze ( 1 ), T. Einwiller ( 8 ), Bomke ( 6 ), Zater ( 3 )