Genthin ( cgr ). Am fünften Spieltag der Volleyball-Landesliga Nord empfingen die Herren des Genthiner VV den KSC Magdeburg und den Halberstädter VC. Es sollte eine schwere Aufgabe werden, denn neben dem unregelmäßigen Training musste der GVV viele krankheitsbedingte Ausfälle hinnehmen. So machten sich acht von 13 Spielern auf die Suche nach der richtigen Aufstellung.

Genthiner VV 95 – KSC Magdeburg 2 : 3

Zuerst stand das Rückspiel gegen den KSC an. Das Hinspiel hatte der GVV klar gewonnen. Entsprechend selbstbewusst ging das Team ins Spiel. Da der KSC zunächst viele Probleme in der Annahme hatte und die wenigen guten Aktionen am starken Genthiner Block ( Felix Glücklederer und Johannes Sülldorf ) scheiterten, gingen die ersten zwei Sätze mit 25 : 9 und zu 25 : 12 an den GVV.

Doch dann schwor sich die Magdeburger Truppe neu ein. Genthin hatte große Probleme im Spielaufbau, was immer wieder Punktverluste zur Folge hatte. Nur Youngster Robert Schneider machte seine Sache sehr gut. Dennoch entschied der KSC den dritten Satz knapp mit 25 : 23 für sich. Auch in Folge fehlte dem GVV im Spielaufbau die Stabilität. Das Punkten fiel immer schwerer, das Selbstvertrauen schwand. So ging der vierte Satz mit 18 : 25 verloren. Und auch im Tiebreak ging für Genthin nichts mehr : 8 : 25.

Genthiner VV 95 – Halberstädter VC 3 : 1

Mit der Niederlage des ersten Spiels im Kopf, konnte der GVV immer noch nicht zeigen, was in ihm steckt. Weiterhin war die Annahme schwach, woraus viele Fehler im Spielaufbau und Punktverluste resultierten. Der erste Satz ging mit 19 : 25 verloren. Eine letzte Umstellung sollte die Wende bringen. Ab dem zweiten Satz wurde Zuspieler Philip Habryka gut genug angespielt, so dass er seine Angreifer taktisch clever einsetzen konnte. Der nach wie vor gute Block tat sein Übriges, um den Gegner zu Fehlern zu zwingen, wodurch drei Sätze in Folge ( 25 : 21, 25 : 23, 25 : 22 ) gewonnen wurden.

Genthiner VV : Felix Glücklederer, Christoph Grothe, Philip Habryka, Sebastian Höll, Edward Kurth, Stefan Mosig, Robert Schneider, Johannes Sülldorf