Güsen ( hkl / dhü ). Wenn heute um 16 Uhr im Wohnzimmer des Güsener HC der Anpfiff gegen Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz erfolgt, soll es garantiert keine Neuauflage der Begegnung vom vergangenen April geben. Diese Partie hat man allerdings als " Spiel der vergebenen Chancen " in Erinnerung. Und Parallelen dazu erkennt man auch am bisherigen Saisonverlauf der Oberliga-Handballer von Trainer Peter Arndt. Zu viele Spiele wurden bereits in der Anfangsphase verloren. Und die schwache Chancenverwertung ist Ursache dafür, dass bis heute nicht ein Punkt auf der Habenseite des GHC steht. Das soll und muss sich schnellstens ändern, wenn man im Kampf um den Klassenerhalt noch ein entscheidendes Wort mitreden will.

Dieses Mal wollen die Männer um Peter Arndt also von Beginn an das Spiel mitbestimmen und zeigen, wer Herr im Hause ist. " Diese Rechnung wird für uns jedoch nur aufgehen, wenn wir aus einer aktiven Deckung heraus schnell nach vorne spielen und dann nicht die Bälle mit der Brechstange ins Tor tragen wollen oder leichtfertig verwerfen ", lautet die Ansage des Coaches an das Team. Ob das Training in der vergangenen Woche dann zum Gelingen beitragen kann, wird sich heute zeigen. Bis auf die verletzten Sebastian Geue und Steffen Bretschneider sind alle Spieler an Bord.

Der Gegner hat sich indes unter dem neuen Trainer Krzystof Zubrzak nach einem verkorksten Saisonstart inzwischen gefunden. In den vergangenen drei Partien gelangen zwei Siege und ein Unentschieden. Mit 9 : 9 Punkten steht das Team auf dem neunten Tabellenplatz. Erfolgreichster Werfer im Team ist derzeit Robert Kzep-Kis mit 61 Treffern in neun Begegnungen, darunter 20 Siebenmeter. Der 33-Jährige kommt sowohl aus dem rechten, als auch aus dem linken Rückraum.