Dem SV Chemie Genthin bleibt in der 1. Handball-Nordliga der Männer ein Erfolgserlebnis versagt. Beim ebenfalls abstiegsbedrohten ESV Lok Stendal wollten die Schützlinge von Spielertrainer Silvio Keil endlich den Bock umstoßen, was mit einer 23 : 25 ( 9 : 12 ) - Niederlage misslang.

Stendal. Dabei war erneut die Chance da, mindestens einen Punkt zu erzielen. " Dieser wäre für die Moral der Truppe goldwert gewesen " sagte Mannschaftsbetreuer Olaf Juling. Doch mangelnde Cleverness, Unkonzentriertheiten im Passspiel und Undiszipliniertheiten brachten Chemie erneut um den Lohn der Arbeit.

Wie schon in der Vorwoche startete Genthin passabel in die Partie, führte bis zur 20. Spielminute stets mit einem Treffer ( 7 : 6 ). Bis dahin " agierte unsere Offensive recht treffsicher, zudem entschärften unsere Torhüter einige Bälle ", sagte Juling. In den letzten sechs Minuten der ersten Halbzeit glich aber Stendal aus und zog erstmals auf drei Tore weg ( 12 : 9 ).

Nach Wiederanpfiff glichen die " Chemiker " letztmalig zum 14 : 14 aus. Beim Stand von 15 : 16 folgte der Knackpunkt in der Partie, musste Michael Mäser nach einer unsportlichen Aktion mit der Roten Karte vom Feld ( 42. ). Da auch Beudt und Schröder verletzungsbedingt raus mussten, spielten die verbliebenen sechs Feldspieler die letzten 15 Spielminuten durch. Ein Manko, dass nicht zu kompensieren war, wenngleich beim 18 : 18 und 22 : 22 " die Chancen da waren, Punkte mitzunehmen ", sagte Juling. Vergebens. Da Genthin mit der nun offensiver agierenden Deckung der Altmärker Probleme hatte und sich einfache Fehlabspiele leistete, behielt Lok mit 25 : 23 die Oberhand.

Chemie Genthin : Lange, S. Keil jun ., – R. Keil ( 5 ), S. Keil ( 4 ), Rebischke ( 1 ), B. Mangelsdorf ( 4 ), Stübing ( 1 ), Beudt ( 3 ), Schröder, Theuerkauf ( 2 ), Mäser ( 3 )