Güsen ( hkl ). Für den Güsener HC als kleinen " Dorfverein " ist jeder Heimspieltag ein Höhepunkt, egal in welcher Liga, zumal an diesem Sonnabend alle vier Männermannschaften in der Elbe-Havel-Sporthalle auflaufen. Diese geballte Ladung Handball bekommen die GHC-Anhängher auf Grund der unterschiedlichen Ligen viel zu selten zu sehen. Daher hoffen alle Teams auf ein volles Haus und einen gut aufgelegten " achten Mann ".

Um 18. 15 Uhr erfolgt der Anpfiff zum Spitzenspiel des Tages. Der GHC empfängt dann in der Handball-Oberliga den HV Rot-Weiß Staßfurt. Der Erste spielt beim Letzten – diese Partien haben immer ihren ganz besonderen Reiz. Da wollen Zuschauer doch sehen, wo und wie sich der Niveauunterschied darstellt.

Trotz mäßiger Trainingsbeteiligung ( zwei Spieler im Schichtbetrieb, zwei auf Montage und vier Studenten ), wollen die Güsener eine ordentliche Vorstellung abliefern. " Die derzeitige Trainingsbeteiligung macht es mir mächtig schwer, eine ordentliche Vorbereitung des Teams abzuliefern, was sich derzeit in unseren Spielen widerspiegelt. Nur Kampf und Moral reichen nicht aus, um erfolgreich von der Platte zu gehen. Sicher ist der Saisonverlauf ein absolutes Novum für uns, aber wir müssen das Beste daraus machen ", sagte Güsens Trainer Peter Arndt. In der Hoffnung auf personelle Entspannung auf der Bank wollen die Güsener zeigen, dass sie zu Recht in dieser Liga spielen und an die Leistung der zweiten Halbzeit vom Radisspiel anknüpfen.

Bereits ab 12. 30 Uhr eröffnet der Güsener HC IV in der Kreisliga gegen den SV Eintracht Gommern II den Heimspieltag. Danach, ab 14 Uhr, empfängt in der gleichen Spielklasse der GHC III den ESV Lok Stendal II. Um 16 Uhr steht dann die Partie in der 2. Nordliga zwischen der 2. Männermannschaft des GHC und dem FSV 1895 Magdeburg auf dem Plan.