Güsen ( okr ). Acht Spiele, acht Niederlagen – für den Güsener HC entwickelt sich das Jahr zwei nach dem Aufstieg in die Handball-Oberliga zu einem Albtraum. Die Gründe für die sieglose Serie sind vielfältig, wobei das Trainergespann Peter Arndt / Heinz Klewe wahrlich nicht um seine Arbeit zu beneiden ist. Am heutigen Sonnabend reist das Schlusslicht zum starken Aufsteiger TuS Radis ( 17 Uhr ). " Dort müssen wir zusehen, dass wir uns sauber aus der Affäre ziehen ", sagte Mannschaftsbetreuer Heinz Klewe. Von einem Punktgewinn oder gar einem Sieg gegen den Tabellendritten wollte Klewe nicht reden, vielmehr überlegte er, wie er heute eine spielfähige Mannschaft zusammenbekommt. " Nach Stand der Dinge sind wir neun Spieler. Der Rest fällt berufs- oder kranheitsbedingt aus. Hinzu kommt, dass Rene Eichner nach wie vor gesperrt ist ", sagte Klewe.

Keine guten Aussichten, zumal der Druck auf Spieler und Trainerstab wächst. Dennoch ist sich Klewe sicher : " Das Team tritt geschlossen auf und ist gewillt, den Bock umzustoßen. " Die Mannschaft, die auswärts erneut auf die Unterstützung der Fans hofft, fährt um 13. 45 Uhr von Güsen ab.