Gommern ( tza ). Die Landesklasse-Kegler von Eintracht Gommern haben am Sonnabend ein schon gewonnen geglaubtes Spiel auf den letzten Kugeln doch noch verloren. Gegen den Tabellenletzten aus Elster unterlagen die Blau-Gelben, trotz solider Ergebnisse, knapp mit 4962 : 4984 Kegel.

Die Startspieler des Gastgebers, Jens Bich ( 823 ) und Udo Wrubel ( 833 ) erspielten einen klaren Vorsprung. Gegen Heiko Müller ( 815 ) und Detlef Hagendorf ( 779 ) vergaben sie allerdings beide, Bich im Abräumen und Wrubel im Volle-Spiel, die Chance zur Vorentscheidung.

Im Mittelpaar ein ähnliches Bild : Zwar spielten Bernd Staeck, der wegen gesundheitlichen Problemen nach 60 Kugeln gegen Andreas Arndt ( zusammen 828 ) ausgewechselt werden musste, und Thomas Zander ( 839 ) gute Resultate. Doch gegen Vater Lothar Wassersleben ( 836 ) und Sohn Marcel Wassersleben ( 816 ) nutzten sie nicht die sich bietenden Möglichkeiten.

Trotzdem erwarteten die Gommeraner, dass die 77 Kegel Vorsprung für das starke Eintracht-Schlussduo ausreichen würden. Doch schnell eroberten die stärksten Spieler an diesem Tag, Gunnar John ( 879, Tagesbestleistung ) und Detlef Grahl ( 859 ) viele Kegel zurück. Der Vorsprung schmolz mit jedem Wurf. Als Sören Schulze ( 827 ) und Martin Hukauf ( 812 ) auf ihrer dritten Bahn den Vorsprung wieder auf 44 Kegel schraubten, dachten alle, die Partie sei entschieden. Doch nun zauberten die Elsteraner ein wahres " Feuerwerk " auf die Bahn. Zehn Wurf vor Ende ging Elster erstmals in Führung und hielt den Vorsprung bis zum Schluss.

" Dann müssen wir uns die Punkte eben auswärts zurückholen ", schlug Teamchef Schulze nach anfänglicher Enttäuschung wieder optimistische Töne an.