Gerwisch ( hpl / okr ). Fußball-Landesligist Blau-Weiß Gerwisch bleibt in dieser Saison daheim ungeschlagen. Gegen Eintracht Salzwedel reichte es am Sonnabend für das Team aber " nur " zu einem 1 : 1-Unentschieden. Vor allem die Energieleistung in der zweiten Halbzeit stimmt für die nächsten Punktspiele optimistisch.

Im ersten Spiel nach der " Ära " Michael Steffen begannen die Gastgeber engagiert. In der fünften Minute startete Tino Raugust ein Solo bis zur Grundlinie. Seine Eingabe verpasste Philipp Baumgartl knapp. Auf der anderen Seite machte Salzwedel auf sich aufmerksam – ein Freistoß von Kapitän Norman Weiß verfehlte knapp das Tor. In der 16. Minute musste SG-Torhüter Sascha Krüger das erste Mal eingreifen. Er parierte einen Schuss von Mario Schulz und war auch beim folgenden Nachschuss zur Stelle. Kurze Zeit später prallten Nico Schulz und Maik Hoppe zusammen. Während der Salzwedeler mit Platzwunde ins Krankenhaus musste, spielte Hoppe mit " Turban " weiter. In der 25. Minute prüfte erneut Weiß den Gerwischer Schlussmann, der den Ball durch die Handschuhe gleiten ließ und Glück hatte, dass diese Unsicherheit nicht zum Gegentreffer führte. Bis zur Pause spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab und riss die Zuschauer nicht vom Hocker.

Dafür war der Beginn der zweiten Hälfte umso aufregender. Mathias Herms flankte in den Strafraum. Die Gäste bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Baumgartl reagierte am schnellsten und erzielte das 1 : 0 ( 53. ). Der Führungstreffer verlieh den Platzherren Sicherheit, sie erarbeiteten sich in Folge gute Chancen. Gerwisch hätte sich einen weiteren Treffer verdient gehabt, als Hoppe mit der Hacke Baumgartl in Szene setzte, doch dieser stand knapp im Abseits.

In Folge blieb es bei einer ausgeglichenen Partie, wobei die Blau-Weißen immer einen Schritt schneller am Ball waren und sich die Gäste nur mit Fouls zu helfen wussten. In der 78. Minute aber der Schock : Schiedsrichter Eckert entschied auf Strafstoß für Salzwedel. Franz Zimmer soll seinen Gegenspieler gefoult haben. Norman Weiß nahm das " Geschenk " an und verwandelte den Elfmeter zum 1 : 1.

Gerwisch konnte in den verbleibenden Minuten froh sein, dass die Eintracht nicht nachlegte. Krüger entschärfte mit einer Glanzparade einen Schuss von Weiß ( 87. ). Aber auch Gerwisch hätte in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielen können. Baumgartl köpfte nach Ecke von Zimmer freistehend über das Tor.

So blieb Co-Trainer Dirk Swolana immerhin ein Teilerfolg. In der kommenden Woche wird in Gerwisch der neue Trainer präsentiert, der die erfolgreiche Arbeit von Michael Steffen fortsetzen soll.