Gommern ( jha ). Eintracht Gommern konnte am vergangenen Samstag zum Auftakt der Punktspiele in der 1. Handball-Nordliga den starken Aufsteiger Magdeburger SV Börde mit 30 : 24 ( 13 : 10 ) bezwingen. Eine auf beiden Seiten stabile Defensive sowie exzellent aufgelegte Torhüter waren spielausschlaggebend. Viele Nachlässigkeiten im Torabschluss, mit welchen beide Trainer zu hadern hatten, verhinderten ein höher ausfallendes Ergebnis. Erfolgreichste Torschützen waren Andreas Simon mit acht erzielten Treffern auf Gommeraner Seite und Christian Heimesath mit ebenfalls acht Toren auf der Seite des Gastes.

Den Start in die Partie verschliefen die Gastgeber aus Gommern. Dies nutzte der MSV Börde und lag bereits nach fünf Minuten 4 : 0 vorn, ehe Neuzugang Jan Willmann das erste Tor für die Gastgeber erzielte. Nach einer Viertelstunde Spielzeit führte der MSV Börde mit 5 : 3, was die Torabschlussschwäche auf beiden Seiten nur unterstreicht. Zahlreiche Pfosten– und Lattentreffer verhinderten weitere Tore. Nachdem Christian Heimesath einen Siebenmeter nicht verwandeln konnte und der Ball an dem eben besagten Pfosten landete, konnte Philipp Eckhardt im Gegenzug den vielumjubelten Ausgleich zum 5 : 5 erzielen. Von nun an fand der Gommeraner Angriff immer mehr ins Spiel. Über die Stationen 8 : 5 und 10 : 6 verabschiedeten sich beide Teams mit einem 13 : 10 in die Halbzeitpause.

Die Gommeraner ließen nun nichts mehr anbrennen und verwalteten den erspielten Vorsprung. Einzig der wurfgewaltige Rückraum mit Niedung und Heimesath bereitete der Gommeraner Defensive Kopfzerbrechen. Im Angriff scheiterten die Ehlestädter oftmals am ebenfalls bestens aufgelegten Alexander Kettner im Tor des Gastes. Doch auch dies brachte Gommern nicht mehr in Bedrängnis. Das letzte Gommeraner Tor der Partie erzielte Thomas Simon mit einem unter Bedrängnis verwandelten Rückhandtor. Nach sechzig Spielminuten gewann Gommern verdient 30 : 24.

Nicht alles glückt im ersten Spiel. Die Gommeraner Defensive stand über weite Strecken recht ordentlich. Die Torhüter zeigten gute Leistungen. Die zahlreich vergebenen Chancen, vor allem in der ersten Halbzeit, zeigen auf, dass das Potenzial des Teams noch nicht ausgeschöpft ist, gleichzeitig aber auch noch viel Trainingsarbeit notwendig sein wird.

Gommern : Bußmann, Sindermann – D. Krieseler ( 1 ), T. Simon ( 3 ), Eckhardt ( 6 ), T. Einwiller ( 3 ), Kaese ( 3 ), M. Krieseler, Bomke, Willmann ( 3 ), Wetzel ( 2 ), Zater, A. Simon ( 8 )