Burg ( wsf ). Am vergangenen Wochenende fanden im tschechischen Racice die Olympic Hope Games des Kanu-Nachwuchses statt. Auswahlmannschaften aus 17 Nationen nahmen an dieser internationalen Regatta teil. Für die Kanuten der Jahrgänge 1991 bis 1994 war es für viele Sportler der erste internationale Wettkampf im Deutschlanddress. Nachdem sich die deutsche Auswahl im brandenburgischen Kienbaum gemeinsam mit der australischen Nationalmannschaft vorbereitet hatte, hieß es nun, sein Können unter Beweis zu stellen. Maxi durfte sowohl den Einer über 1000 m als auch über 500 m besetzen, da sie Deutschlands schnellste Einerfahrerin ihres Jahrganges war. Sie bewies auch auf internationaler Ebene, dass sie in ihrem Heimatverein Wassersportfreunde Burg gute Grundlagen gelegt bekommen hat. So konnte sie sich über beide Strecken aufs Treppchen paddeln und musste sich nur den ungarischen Gegnerinnen geschlagen geben. Sie belegte über 1000 m Platz 3 und über ihre Lieblingsstrecke 500 m sogar Platz 2. Damit hatte sie wohl selbst kaum gerechnet und die Freude ihrerseits war groß.

Weiterhin ging die Burgerin auch im Vierer über beide Distanzen an den Start und war mit ihren 15 Jahren das Küken im gesamten Starterfeld. Das deutsche Boot war allerdings auf beiden Strecken nicht zu schlagen und fuhr immer als erstes über die Ziellinie. Es holte somit zweimal Gold für das deutsche Team, das sich in der Gesamtwertung auf Platz 2 kämpfte. Maxi war am Ende sehr stolz darauf, mit ihren vier Medaillen zum guten Abschneiden der Mannschaft beigetragen zu haben. Außerdem war sie von der internationalen Wettkampfstimmung, dem Teamgeist der deutschen Mannschaft und den durchaus hochkarätigen aber fairen Wettkämpfen beeindruckt, kam zwar erschöpft, aber überglücklich nach Burg zurück.