Güsen ( psk ). Der Start in ihre zweite Oberligasaison verlief für die Güsener alles andere als zufriedenstellend. Zwei Niederlagen bescheren den GHC-Handballern vorerst den letzten Tabellenplatz. Den wollen die Güsener so schnell wie möglich verlassen. Dazu muss aber morgen ( Anwurf erst 18. 15 Uhr ) ein Sieg gegen den BSV 93 Magdeburg her.

Die Magdeburger begannen die Saison erfolgversprechend mit einem Sieg, mussten aber vor Wochenfrist eine überraschende 25 : 32-Heimniederlage gegen Aufsteiger TuS Radis hinnehmen. Bleibt die Frage, wer im Duell der Erfolglosen das bessere Ende für sich hat.

Beim Güsener HC knirscht derzeit verdammt viel Sand im Spielgetriebe. Augenzeugen haben mitunter den Eindruck, als würden die Akteure statt miteinander aneinander vorbei spielen. Da das gesamte Spiel auf den Schultern weniger lagert, sind Fehler vorprogrammiert. Regel- und Abspielfehler sowie teilweise unmotivierte Würfe verhindern derzeit ein besseres Abschneiden. Die Körpersprache der Güsener erweckt gegenwärtig ohnehin nicht den Eindruck, als wäre die Harmonie, die mannschaftliche Geschlossenheit da, mit der die Truppe vor zwei Jahren als Aufsteiger durch die Verbandsliga marschierte.

Die Saison hat gerade begonnen, es ist noch viel Zeit, die Auftakt-Scharte auszuwetzen. Und vielleicht gelingt schon morgen ein erster Erfolg gegen den BSV 73.