Burg ( gth ). Einen ganz wichtigen 28 : 25-Sieg landeten die Handballer der SG Fortschritt Burg am Wochenende in der 1. Nordliga gegen die favorisierte HSG Osterburg.

Dabei sah es lange nicht nach einem Burger Erfolg aus, denn in der ersten Viertelstunde bestimmten die Gäste klar das Geschehen. Hauptursache waren wieder einmal große Abstimmungsprobleme in der Abwehr, sowie das zu langsame Zurücklaufen. Außerdem wurden wieder jede Menge bester Chancen nicht genutzt. So wie zum Beispiel beim Stand von 2 : 3, als zuerst Norman Brückner vom Siebenmeterpunkt und wenig später Nicky Titsch völlig freistehend am klasse reagierenden Osterburger Torhüter Mario Schrödter scheiterten. Die Gäste setzten sich danach bis zur 14. Minute vor allem über ihre Haupttorschützen Philipp Kiebach und Thomas Kuhlmann auf 9 : 5 ab. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Burger wieder bereits drei Siebenmeter vergeben. Doch nun rappelte sich Fortschritt auf und wendete das Blatt mit fünf Toren in Folge zur eigenen 10 : 9-Führung. Die Gäste ließen aber nicht locker und legten bis zum Halbzeitpfiff zum 15 : 13 vor. Doch es gab noch einen Freiwurf, den " Mika" Lange an der Abwehr vorbei, direkt zum 14 : 15-Halbzeitstand verwandelte.

Die erste Viertelstunde der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Osterburg legte bis zur 43. Minute ( 19 : 19 ) immer ein Tor vor und Fortschritt schaffte danach immer wieder postwendend den Ausgleich. In dieser Phase legte vor allem Rene Teßmann seine Ladehemmung ab und traf mehrmals von Linksaußen sowie im Tempogegenstoß. Beim Stand von 19 : 20 ( 44. ) kam die große Phase für Fortschritt. Während der HSG in den folgenden knapp zehn Minuten kein einziger Treffer gelang, sorgten die Burger mit sechs Toren in Folge für die Vorentscheidung ( 53. / 25 : 20 ). Endlich stand die Burger Abwehr gut und dahinter lief Torhüter Christian Bünger zur Höchstform auf. Nach dem 27 : 21 konnten die Gäste zwar noch einmal auf 27 : 24 verkürzen, doch die wacker kämpfenden Burger ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Burg : Bünger, Gerlach – Ebert, Teßmann ( 5 ), Titsch ( 3 ), Wagner ( 1 ), Wöhe ( 4 ), Brückner ( 5 / 2 ), Wichmann ( 1 / 1 ), Lange ( 6 ), Weigel ( 2 ), Schulz ( 1 )