Ganz Berlin war am vergangenen Sonntag wieder auf den Beinen, als um 9 Uhr mehr als 40 000 Läufer aus 118 Nationen beim 36. real-Berlin Marathon 2009 an den Start gingen. Nach der langen Triathlonsaison waren diesmal nur zwei Sportler vom Ferchländer Team mit dabei : Michel Tenschert und Inliner Thomas Roseneck.

Berlin ( iti ). Michel Tenschert, der nach dem Hamburg-Marathon im April dieses Jahres auch beim Berlin-Marathon an den Start ging, wollte an diesem Tag die Zeit seines ersten Marathons verbessern. Bis Kilometer 30 war er auf Bestzeitkurs, aber das sehr warme Wetter ( um 12 Uhr immerhin 30 Grad Celsius in der Sonne ) machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Nicht nur Michel ging es so, sondern auch vielen Spitzenläufern wie beispielsweise dem Jahresweltbesten im Marathon, Duncan Kibet ( Kenia ), der zum Schluss sogar ausstieg. Michel benötigte für die 42 Kilometer bei sommerlichen Temperaturen 4 : 44 : 22 h und blieb sechs Minuten über seiner Bestzeit von Hamburg.

Michel Tenschert : " Obwohl es zum Schluss eine Quälerei wurde, haben die letzten Kilometer für alles entschädigt. Soviel Stimmung auf der Strecke habe ich noch nie erlebt, es war Gänsehaut pur, als ich bei Kilometer 42 durch das Brandenburger Tor lief. Danke nochmals an meine Team-Kameraden Uwe Klomhuß und Ingo Tiesler, die mich toll unterstützten. "

Am Sonnabend war beim Marathon der Inliner Thomas Roseneck an den Start gegangen und absolvierte bei herrlichem Wetter den Marathon in 1 : 56 : 38 h und belegte unter den 7 300 Starten ein Platz im Mittelfeld. Thomas Roseneck : " Ich bin nun schon zum dritten Mal als Inliner hier, Berlin macht einfach Spaß. "

Beim 6. Magdeburg-Marathon am 18. Oktober gehen noch einmal zehn Ferchländer an den Start.