Für die Handballer des Güsener HC beginnt am Sonnabend mit der Partie bei Friesen Frankleben die zweite Oberligasaison. Die Auswärtspartie wird um 16. 30 Uhr angepfiffen. Die Güsener möchten zum Auftakt nicht verlieren.

Güsen ( psk ). Beim GHC hat sich in den zurückliegenden Wochen und Monaten einiges getan. Nach dem Rücktritt von Trainer Eric Steinbrecher hat ein Trainer-Triumvirat das Zepter in die Hand genommen. Das Trainer-Team besteht aus Christian Wunsch, Hans Werner Kant und Peter Arndt. Den konditionellen Part wie Ausdauer und Athletik hat Hans Werner Kant übernommen, für Technik, Taktik und Spielanalyse Oberliga ist Peter Arndt zuständig. Den Einsatz in der Nordliga-Mannschaft koordiniert Christian Wunsch. Den Hut als verantwortlicher Trainer hat Peter Arndt auf.

Der macht aber deutlich, dass es für ihn seit Übernahme des Traineramtes im Juni beim GHC keine Zwei-Klassen-Gesellschaften mehr gibt. Das Team Oberliga besteht aus der ehemaligen 1. und 2. Herrenmannschaft und versteht sich als eine Einheit. Aus diesem Team spielen die besten 14 in der Oberliga, alle anderen in der 2. Nordliga.

Peter Arndt war Jugendtrainer bei der DJK Sparta Münster und Trainer im Bereich Jugend und weibliche Senioren beim TSV Hahlen. Seit 1997 fungierte er beim SV Chemie Genthin als Jugendtrainer. Hansi Kant kommt aus dem erfolgreichen Genthiner Radsport und ist 1998 über seinen Sohn zum Handball gekommen. Bis 2004 war er im Jugendbereich SV Chemie Genthin tätig, bis 2008 Athletiktrainer der Männer und A- Jugend des SV 63 Brandenburg-West ( beide Regionalliga ).

Christian Wunsch ist ein Eigengewächs des Güsener HC und seit Mitte der Saison 2008 / 2009 Trainer des Teams 2. Nordliga.

Das Trio vereint ein gemeinsames Ziel, nämlich erfolgreich durch die jeweiligen Ligen zu kommen. Dies möglich schon am kommenden Sonnabend beim Saison-Auftakt in Frankleben. Ähnlich knapp wie Güsen konnten die Friesen den Abstieg in die Verbandsliga verhindern. Gegenüber der Vorsaison genießen die Friesen jetzt den Heimvorteil, zu Saisonbeginn haben sie sich mit Karsten Gerlach und Robert Theile ( beide kommen vom Ortsnachbarn MSV Buna Schkopau ) verstärkt.

Die eigentliche Friesener Torfabrik ist Steffen Holzapfel, der in der Torjägerstatistik der Vorsaison den 3. Platz eingenommen hat. Um eine realistische Chance zu haben, gilt es, seinen Aktionsradius einzuschränken. Ganz ausschalten kann man ihn wohl nicht, dafür ist er zu quirlig und abgebrüht. Es kann nur darum gehen, seine Trefferquote zu drücken.

Bis auf Robert Klewe und Dennis Schwab ( noch in den Flitterwochen ) gibt es auf Güsener Seite mit Blick auf die Partie in Frankleben keine Ausfälle zum Auftakt.

Voraussichtlich werden beide Mannschaften ihr Visier hochklappen und sich einen offenen Schlagabtausch liefern. Dabei gewinnt nur die Mannschaft, die unterm Strich die wenigsten Fehler macht und vermutlich die größeren Kraftreserven besitzt.

Voraussichtliche Aufstellung des GHC : Christoph Bretschneider, Tobias Beyer - Steffen Bretschneider, Bernd Bretschneider, Eric Steinbrecher, Kevin Haßbargen, Christian Haßbargen, Karsten Beyer, Martin Müller, Rene Eichner, Sebastian Geue, Jörg Salomon, Arne Buchheister.