Burg ( pin ). Optimale Wetter- und Streckenverhältnisse und dazu spannende Wettkämpfe auf einem anspruchsvollen Rundkurs – das Gebiet rund um den Flugplatz Burg stand an diesem Wochenende ganz im Zeichen des Endurosports. 171 Zweirad-Fahrer waren am Start der 16. Internationalen Geländefahrt des ADAC Niedersachsen / Sachsen-Anhalt und zeigten zahlreichen Zuschauern bei strahlendem Sonnenschein ihr Können auf dem sandigen Boden.

Vom Flugplatz aus ging es auf die Strecke, die aus einem Rundkurs von 65 Kilometern Länge bestand und an beiden Tagen dreimal befahren wurde. Bei der Cross-Prüfung bei Madel sowie bei der Enduro-Prüfung nahe des Fahrerlagers konnten die Zuschauer hautnah hochkarätigen Endurosport erleben.

Um wichtige Punkte für die Deutsche Enduro-Meisterschaft bzw. den Deutschen Enduro-Pokal ging es bei der einzigen Zwei-Tages-Fahrt im diesjährigen Kalender für die Lizenzfahrer in den verschiedenen Kategorien. Den dritten Platz in der Klasse Enduro 2 ( bis 250 ccm 2-Takt / bis 450 ccm 4 Takt ) hinter dem Polen Bartosz Oblucki und Mike Hartmann ( Heidenheim ) konnte an beiden Tagen der amtierende Deutsche Meister Marco Straubel aus Hameln für sich verbuchen. Damit liegt der Niedersachse in der aktuellen Meisterschaft auf Platz 2 hinter Hartmann.

Mit seinem dritten Platz konnte der Paplitzer Martin Reisener für die Deutsche Enduro-Meisterschaft punkten. " Ohne die beiden Stürze wäre es vielleicht noch besser gelaufen ", meinte der 27-Jährige.

Einen dritten Platz gab es auch für den Tucheimer Maik Buchholz. Punkten für den Endurocup konnte auch der Zerbener Holger Raneberg mit den Rängen 11 und 13 in der Klasse über 500 Kubikzentimeter.

Einen besonderen Leckerbissen gab es am Samstag und Sonntag für ambitionierte Freizeit-Endurofahrer : Sie konnten sich zur Geländefahrt anmelden und dabei die gleiche Strecke wie die Lizenzfahrer bewältigen.

Burkhard Scheunert, Sportleiter des ADAC Niedersachsen / Sachsen-Anhalt, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Geländefahrt. " Eine anspruchsvolle Strecke, attraktiver Endurosport und dazu bestes Sommerwetter. " Auch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden habe wieder so gut funktioniert wie in den Jahren zuvor. Alle Ergebnisse zum Download gibt es unter www. enduro-burg. de.